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Naturkatastrophe in Japan: Unsere Gedanken sind bei den Menschen

Die schreckliche Naturkatastrophe in Japan lässt uns in diesen Tagen an die vielen Menschen denken, die dem Erdbeben und dem Tsunami zum Opfer gefallen sind. Angesichts eines solchen Ereignisses kann auch die Politik nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

Viele Menschen haben Bedenken gegenüber einer politischen Debatte anlässlich der aktuellen Ereignisse. Das ist verständlich. Andererseits kann man kaum über den Umstand hinwegsehen, dass die Lage in Japan sich durch die nukleare Bedrohung verschärft. Wir hoffen, dass es nicht zum Äußersten kommt. Wir können aber auch weiterhin nicht über die allgemeinen Risiken der Kernenergie schweigen. 

Es ist falsch, zu glauben, dass die energiepolitische Debatte ausgerechnet jetzt gestoppt werden muss. Die Diskussion um die Atomkraft wurde vor der Katastrophe in Japan geführt, und sie wird auch in Zukunft geführt werden. Die Politik wird ihrer Verantwortung nur gerecht, wenn sie Wege nach einem schnellen Ausstieg aus der Kernenergie und zu einem schnellen Umstieg zu den Erneuerbaren Energien sucht. Dies gilt weltweit, also auch in Deutschland und in Sachsen.

Die GRÜNEN im Sächsischen Landtag fühlen sich verpflichtet, für eine verantwortungsbewusste Energiepolitik zu arbeiten. Das Unfassbare, das in der Naturkatastrophe liegt, können wir weder ändern, noch kommentieren. Aber wir sind verpflichtet, uns mit den Konsequenzen, die aus den Risiken menschengemachter Technologien erwachsen, auseinanderzusetzen. Dies werden wir tun.

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