Kontakt

Öffentlichkeitsarbeit

Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden

Telefon: 0351 / 493 48 15
Telefax: 0351 / 493 48 09

grit.ebert(at)slt.sachsen.de

29. Oktober 2011

Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen und in Dresden weiter voranbringen

Gerstenberg

Die Kultur- und Kreativwirtschaft voranzubringen, war ein wichtiges Ziel des Netzwerktreffens „Kreatives Dresden“ am 29.10.2011. Ca. 70 Akteure der verschiedenen Kultur- und Kreativbranchen und viele Netzwerker der Dresdener Szene sind der Einladung der GRÜNEN-Fraktion gefolgt, Ideen zu diskutieren, vorhandene Konzepte weiterzuentwickeln und gemeinsame Forderungen aufzustellen. Karl-Heinz Gerstenberg, kulturpolitischer Sprecher und Parlamentarischer Geschäftsführer der GRÜNEN-Fraktion, verdeutlichte zu Beginn die politische Fragestellung des Treffens: Wie sollen Politik und Verwaltung im Zusammenspiel von Freistaat und Kommunen die Bestrebungen der Akteure unterstützen? Wo müssen Bedingungen verbessert werden, wo aktiv unter die Arme gegriffen werden? Wie können sich aber auch die Kultur- und Kreativakteure noch besser organisieren und ihre Interessen in der Öffentlichkeit und gegenüber Politik und Verwaltung besser vertreten?

Zunächst standen Vorträge zu verschiedenen Themenfeldern auf dem Programm. So stellte Jörg Stüdemann, Stadtdirektor und Beigeordneter für Kultur, Freizeit und Sport der Stadt Dortmund, die ausgeprägten, branchenspezifischen und -übergreifenden Strukturen zur Unterstützung der Kultur- und Kreativbranche in NRW und Dortmund vor. Michaela Hirche, Geschäftsführerin des Verbands Bildender Künstler Thüringen e.V., berichtete von den langjährigen Erfahrungen und Ergebnissen der „artthuer“, der Kunstmesse Thüringen. Heike Lutoschka, Abteilungsleiterin im Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden, gab einen Überblick über geplante Maßnahmen der Stadt Dresden zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft, darunter die Einrichtung einer Anlaufstelle. Claudia Muntschick, selbstständige Stadtentwicklerin und Projektleiterin der Videobustour, zeigte, auf welche Weise die Stadtplanung die Kultur- und Kreativwirtschaft einbeziehen kann und welche Bedingungen eine Stadt für Kreative attraktiver macht.

In den darauf folgenden Workshops wurde konstruktiv debattiert. Ausgangspunkt waren dabei viele praktische Fragen. Zum Beispiel zum Thema „Weiterbildung und Beratung“: Welche Angebote gibt es? Wie können vorhandene Angebote auch mit Unterstützung durch die öffentliche Hand besser koordiniert werden? Andere Workshops behandelten die Potenziale von Kooperationen und Netzwerken, Möglichkeiten der Präsentation von Produkten und Anbietenden auf einer Künstlermesse oder die stadtplanerische Frage von geeigneten Arbeitsräumen und Zentren der Kultur- und Kreativwirtschaft. Übergreifend über alle Workshops standen die Diskussionen vor allem im Lichte eines Gedankens: nur gemeinsam kann man etwas bewegen! Ein zentrales Ergebnis der Veranstaltung liegt darin, dass die Konturen für eine gemeinsame Interessenvertretung und koordinierende Instanz für die Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft schärfer gezogen werden konnten.

Mit den Ergebnissen sollen Kulturschaffende und Kreative, bestehende Verbandstrukturen, Verwaltung und Politik weiterarbeiten können. Die Präsentationsfolien und die Protokolle der Workshops werden auf „kreative-in-der-stadt.mixxt.de“ zugänglich gemacht und können dort ergänzt oder weiter diskutiert werden.

Ein Netzwerktreffen der Leipziger Kultur- und Kreativwirtschaft wird am 26.11.2011 von 10-17 Uhr im Tapetenwerk stattfinden.

Ihre Meinung

Feedback

Waren diese Informationen hilfreich für Sie?*



*Pflichtangaben