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Sorbische und deutsche Bezeichnungen auf Ortsschildern: gleiche Größe heißt, Minderheitenrechte ernstzunehmen

Die Sprecherin für sorbische Angelegenheiten der GRÜNEN-Landtagsfraktion, Franziska Schubert, hat in einer Kleinen Anfrage auf Anregung sorbischer Bürgerinnen und Bürger nachgefragt, warum die sorbischen Bezeichnungen auf Ortsschildern in kleinerer Schriftgröße angebracht sind. Die Antwort der Staatsregierung war technisch: Aufgrund von Normen sei dies nicht möglich. Dabei war die gleiche Schriftgröße bereits einmal Gang und Gäbe in den 1990er Jahren. In Brandenburg ist das seit drei Jahren übrigens Gesetz. Es ist mehr als nur technischer Natur: gleiche Schriftgrößen im zweisprachigen Raum heißt, Minderheitenrechte ernstzunehmen und aktive Sprachförderung zu betreiben

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