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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

2014 ist das offizielle Jahr der landwirtschaftlichen Familienbetriebe. Das von den Vereinten Nationen ausgerufene internationale Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe soll die mehr als 400 Mio. Familienbetriebe weltweit ehren, die Lebensmittel für Milliarden von Menschen produzieren.

EU-Agrarkommissar Dacian Cioloş erklärte dazu: "Rund 80 Prozent der Landwirtschaft in der Welt sind in der Hand von Familienbetrieben. Sie haben Zukunft und gegenüber anderen Betriebsformen besondere Vorteile." So seien Familienbetriebe in Krisenzeiten besonders robust. Er wies auch darauf hin, dass besonders Familien daran Interesse hätten, Ressourcen, Werte und Traditionen an die nächste Generation weiterzugeben. So sei der Erhalt der lokalen Identität gesichert.

Ein schlechter Scherz ist in diesem Zusammenhang die Ernennung Gerd Sonnleitners, ehemaliger Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), zum UN-Sonderbotschafter für das Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe. Damit wird der Bock zum Gärtner gemacht. Wie kaum jemand sonst steht er 
für die Agrarindustrie, die mitverantwortlich ist für Artenschwund und Klimawandel. 
In seiner Zeit als Chef des DBV hat er geschickt jegliche Reformen zugunsten kleiner Betriebe verhindert. Als UN-Sonderbotschafter für die bäuerlich Landwirtschaft ist er deshalb völlig unglaubwürdig!

Ihr/Euer
Michael Weichert

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in dieser Ausgabe unseres Newsletters lest Ihr/Sie:

 1. "Wir haben es satt!" - 30000 Menschen gegen die Agrarindustrie
 2. Protest gegen Ferkelzuchtanlage in Reichenbach
 3. Antibiotika: Sachsens Schweine sind spitze - ohne Spritze?
 4. Der Fleischatlas 2014 ist da!
 5. Agrarindustrie textet für´s Image

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