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Pressemitteilung | 03.11.05

PM 2005-264: Grüne zu PISA: Früher und individueller fördern!

"Es gibt immer noch zu viele Bildungsverlierer in Sachsen. Wir müssen früher und individueller fördern", kommentiert Astrid Günther-Schmidt, die bildungspolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion das im Vergleich positive Abschneiden Sachsen bei der jüngsten PISA-Studie.

"Sachsen kann es sich nicht leisten, so viele junge Menschen zurückzulassen", so Günther-Schmidt. "Aufgrund des demografischen Wandels brauchen wir zukünftig mehr gut ausgebildete Menschen."

"Der Minister muss seiner Einsicht, dass man sich an den Schulen noch stärker als bisher den leistungsschwächeren Schülern zuwenden müsse, Taten folgen lassen", so die Bildungsexpertin. "Unsere Vorschläge dazu, wie z. B. mehr Personal an den Brennpunktschulen, liegen auf dem Tisch."

Günther-Schmidt fordert die Koalition auf, vor dem Hintergrund der Pisa-Ergebnisse, noch Änderungen der Kitagesetz-Novelle zuzulassen. "Der hohe Anspruch des Bildungsplans ist finanziell nicht untersetzt. So erreichen wird nicht genügende Fortschritte bei der frühkindlichen Bildung."

"Solange sich die Staatsregierung dem längerem gemeinsamen Lernen verweigert, werden wir die Zahl der Bildungsverlierer nicht entscheidend senken können", zeigt sich die Bildungsexpertin überzeugt. "Die Gemeinschaftsschulen müssen in Sachsen endlich kommen."

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