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Pressemitteilung | 17.03.17

Meldung zurückgezogen: Zum Anschlag auf eine Moschee und das Kongresszentrum in Dresden wird nun gegen drei Beschuldigte ermittelt

 

Wir müssen untenstehende Meldung leider zurückziehen.
Das Justizministerium hat in der Antwort auf die Anfrage des Abgeordneten Lippmann falsche Angaben gemacht.

Wir bitten um Verständnis

Beste Grüße

Das Grüne-Presse-Team

 

(2017-73) In dem Ermittlungsverfahren wegen des Anschlags auf eine Moschee und das Kongresszentrum in Dresden am 26. September 2016 werden derzeit offensichtlich drei Beschuldigte geführt. Dies geht aus der Antwort von Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Valentin Lippmann (GRÜNE) hervor.
Den Beschuldigten werden offenbar nicht nur diese beiden Anschläge und die Installation einer Bombenattrappe an der Marienbrücke, sondern mindestens eine weitere Sprengstoffexplosion vorgeworfen.

"Ich verlange umfassende Aufklärung darüber, um welche weiteren Sprengstoffexplosionen es sich handelt", fordert Lippmann, der auch innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist. "Den Verweis auf laufende Ermittlungen kann ich nicht akzeptieren, da es ein erhebliches öffentliches Interesse hinsichtlich der Hintergründe der Taten gibt."

"Die Antwort des Ministers wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Haben wir es hier mit einer weiteren rechtsextremen Gruppierung zu tun, die schwerste Straftaten verübte? Wie stark sind die Verbindungen zu PEGIDA und anderen rechtsextremen Gruppen? Dass ich zu diesen Fragen auch in den nicht-öffentlichen Sitzungen des Landtags keine Auskunft erhalten werde, wie der Minister ausführte, öffnet mal wieder Spekulationen Tür und Tor."

>> Antwort von Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) auf die Kleine Anfrage von Valentin Lippmann (GRÜNE) 'Ermittlungsverfahren zu den Sprengstoffanschlägen am 26. September 2016 in Dresden' (Drs. 6/8563):
edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx

 

 

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