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Pressemitteilung | 15.03.18

Brandenburg plant Erlasse zu Sulfat und Eisen in der Spree − Problemlösung ist nur an der Quelle in Sachsen möglich

(2018-77) Nach der Ankündigung des Landes Brandenburg, mit Erlassen bis Ende des Jahres Richtwerte für Eisen- und Sulfatkonzentration in der Spree festzulegen, fordert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag die Staatsregierung auf, umgehend über die Konsequenzen in Sachsen nachzudenken.

"Diese angekündigten Regelungen betreffen die Genehmigungsvorraussetzungen für den Braunkohlebergbau in Sachsen. Sächsische Braunkohletagebaue und -kippen sind wichtige Quellen für die Eisen- und Sulfatbelastung in Brandenburg. Eine nachhaltige Problemlösung ist nur möglich, wenn man sie an der Quelle angeht. Eine länderübergreifende Zusammenarbeit ist dazu unerlässlich", so Dr. Gerd Lippold, energiepolitischer Sprecher der Fraktion.

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