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GRÜNE-Landtagsabgeordnete beteiligen sich am bundesweiten Protesttag der Solarbranche

Proteste der Solarbranche
Proteste der Solarbranche
Karl-Heinz Gerstenberg im Gespräch
Karl-Heinz Gerstenberg im Gespräch

An den Demonstrationen bei Solarwatt (Dresden) und Solarworld (Freiberg) anläßlich des bundesweiten Protesttages der Solarbranche beteiligten sich am Donnerstag die GRÜNEN-Landtagsabgeordneten Eva Jähnigen, Johannes Lichdi und Karl-Heinz Gerstenberg.

» PM 2010-024: Protesttag der Solarbranche - GRÜNE: Ostdeutsche Zukunftsindustrie darf nicht geopfert werden

Anlässlich des heutigen bundesweiten Protesttags der Solarbranche erklärt Johannes Lichdi, energiepolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag:

"Eine weitere Absenkung der Vergütung von Solarstrom um 15 Prozent trifft die vor allem in Ostdeutschland beheimatete Solarindustrie. Würde die Fertigung vor allem im Westen liegen, könnte sich Umweltminister Norbert Röttgen dieses Vorgehen nicht leisten."

"Ministerpräsident Stanislaw Tillich darf nicht nur gegen die geplante Kürzung protestieren, er muss sich zusammen mit seinen ähnlich betroffenen CDU-Kollegen aus Thüringen und Sachsen-Anhalt auch mal bei der Kanzlerin durchsetzen."

"Bisher stellte die Branche selbst in der aktuellen Krise Arbeitskräfte ein. Allein in Sachsen gibt es bisher 5.400 Angestellte. Den geplanten Firmen-Erweiterungen in Freiberg und Dresden wird durch eine zu starke Absenkung der Vergütung ebenso die Planungssicherheit entzogen wie den Investoren in Photovoltaikanlagen. Der Klimaschutz verliert ein weiteres wichtiges Anreizinstrument."

"Die Photovoltaik droht vor der Wahl in NRW der Pro-Atom und Pro-Kohlepolitik der Bundesregierung geopfert zu werden."

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