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GRÜNER Landtagsabgeordneter unterstützt Petition gegen eine neue Gefahrenstoffdeponie nahe der Stadt Pegau

Es soll keine Gefahrenstoffdeponie für Asbest und giftige Schlacken nahe der sächsischen Stadt Pegau geben. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, kamen die Petenten höchstpersönlich - u.a. der Bürgermeister der Stadt, Frank Rösel, - heute in den Landtag zur Petitionsübergabe. Mit dabei war der GRÜNE Landtagsabgeordnete Dr. Gerd Lippold, der ihr Anliegen unterstützt.

Die Deponie soll im sachsen-anhaltinischen Profen an der Grenze zu Sachsen entstehen. Die sächsische Stadt Pegau liegt in Hauptwindrichtung ca. drei Kilometer entfernt. Hier und in weiteren nahe gelegenen Ortschaften werden gesundheitsschädliche (z.B. Häufungen von Lungenkrebs, Bronchitis, Neurodermitis), gefährliche sowie ökologische (Kontamination des Bodens, Trink- und Grundwassers sowie Zerstörung von Lebensräumen von Pflanzen und Tieren) Auswirkungen befürchtet.

Unklar ist, warum die Deponie überhaupt entstehen soll, da 20 Kilometer entfernt - im sächsischen Cröbern - bereits eine Mülldeponie mit noch freien Kapazitäten alle geforderten Reststoffe entsorgen könnte.

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