Zum Inhalt springen
Bildung | 21.02.17

Petra Zais empfängt VertreterInnen des Sächsischen Lehrerverbands

Am 21. Februar 2017 traf sich Petra Zais, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, mit VertreterInnen des Sächsischen Lehrerverbands im Landtag. Themen des Gesprächs waren unter anderem die Tarifeinigung im öffentlichen Dienst der Länder sowie das neue Schulgesetz.

Die Tarifeinigung im öffentlichen Dienst der Länder wird vom Sächsischen Lehrerverband positiv bewertet. Mit der zusätzlichen Erfahrungsstufe 6 für Lehrerinnen und Lehrer wird der Beruf aufgewertet und die verantwortungsvolle Tätigkeit angemessen honoriert. Das Ergebnis ist ein tragfähiger Kompromiss zwischen den verschiedenen Berufsgruppen im öffentlichen Dienst. Inwieweit eine Übernahme des Abschlusses auf verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer erfolgt, bleibt abzuwarten. Die Verhandlungen zu strukturellen Fragen der Entgeltordnung-Lehrkräfte werden nach Abschluss der Verhandlungen zur Entgeltrunde fortgesetzt.

Der GRÜNE-Änderungsantrag zum „Gesetz zur Weiterentwicklung des Schulwesens im Freistaat Sachsen“ wurde mit Blick auf eine Öffnung des Schulgesetzes für eine alternative Schulform Gemeinschaftsschule kontrovers diskutiert. Überall dort, wo es von den Akteuren vor Ort gewollt ist, sollte es möglich sein, Gemeinschaftsschulen zu gestalten. Im bisherigen Gesetz existiert diese Möglichkeit nicht. Wie die Gemeinschaftsschule vor Ort umgesetzt wird, ist ein Aushandlungsprozess aller daran Beteiligten. Lösungen müssen vor Ort gefunden werden. Gemeinschaftsschulen stoßen nach Meinung der VertreterInnen des Sächsischen Lehrerverbandes vor allem im ländlichen Raum auf strukturelle Probleme. Insgesamt überwog die Skepsis gegenüber dieser Schulform. Es wurde vereinbart, über dieses und weitere Themen im Gespräch zu bleiben.

Politikfelder