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Energie und Klimaschutz

Die Erderwärmung muss auf höchstens 2 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden, um die Folgen des Klimawandels noch abzupuffern. Das heißt, der CO2-Ausstoß ist weltweit auf weniger als 2 Tonnen pro Person und Jahr zu reduzieren. In Brandenburg liegt der CO2-Ausstoß heute bei 24 Tonnen pro Einwohner und Einwohnerin - der bundesweite Durchschnitt liegt bei 9 Tonnen!

Deshalb fordern Bündnis 90/Die Grünen:
Weg von der Kohle-Vorrang-Politik hin zu einer konsequent an Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung ausgerichteten Politik. Wir wollen weg von der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern hin zu einer dezentralen Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien. Der Umstieg auf 100 Prozent Erneuerbare Energien ist bis 2040 möglich. Im Stromsektor ist dieses Ziel sogar bis 2020 erreichbar.

Auch die Verpressung von CO2 ist für uns keine Option, um weiterhin die desaströse und klimafeindliche Braunkohlenutzung zu rechtfertigen. Sogenannte CCS-Technologien sind nicht praxiserprobt, sie sind teuer und die Risiken ungewiss. Darüber hinaus verhindert CCS die rasche Umstellung auf Erneuerbare Energien. Wir wollen kein CO2-Endlager in Brandenburg. Wir wollen CO2 vermeiden statt verpressen!

Publikationen

Energie

"Dezentral und erneuerbar! Energiewende in Brandenburg gestalten"

CCS

16-seitige Broschüre zum CCS Kongress am 18.04.2010 in Beeskow

>>> Zur Publikationsseite mit Bestellformular

 

Szenarioberechnung einer Strom und Wärmeversorgung der Region Brandenburg-Berlin auf Basis erneuerbarer Energien

Langfassung (111 Seiten)

Szenarioberechnung einer Strom und Wärmeversorgung der Region Brandenburg-Berlin auf Basis erneuerbarer Energien

Kurzinformation (20 Seiten)

>>> Die Kurz- oder Langfassung bestellen

Aktuelle Nachrichten

Sachsen muss "klimapolitische Totalverweigerung" aufgeben: Jetzt Novellierung des Energie- und Klimaprogramms

21.09.17 | Klimaschutz
Deutschland ist von der Erfüllung der beschlossenen Klimaziele weit entfernt. Und so werden in naher Zukunft weitere Maßnahmen fällig, die jedes Bundesland betreffen werden. Nur wenn Sachsen mit eigenen Vorschlägen in die bundesweite Diskussion über neue Klimaschutzmaßnahmen gehen kann, wird der Freistaat ein Wörtchen mitreden können. Doch diese fehlen bislang.

11. Sächsischer Klimakongress am 2. Dezember 2017

21.09.17 | Klimaschutz
Klima kennt keine Grenzen. Das erfordert neue Allianzen in Zeiten nationaler Abschottung. Wie genau das funktionieren kann, wollen wir auf unserem 11. Sächsischen Klimakongress besprechen.

Aktuelles aus dem Parlament: Die 54./55. Landtagssitzung

16.05.17 | Parlamentsberichte
Die Themen: Solarworld, Lehrerausbildung, Spracherwerb für Zugewanderte, Überprüfung von Datenspeicherung.

Aktuelle Pressemeldung

Sachsen muss im nationalen Klimaschutz aktiv werden: Antrag steht kommenden Donnerstagabend auf der Tagesordnung des Landtags

21.09.17 | Energie und Klimaschutz
Deutschland ist von der Erfüllung seiner Klimaschutzziele weit entfernt. Das hat die Bundesregierung in ihrem jüngsten Projektionsbericht eingestanden. Nach der Bundestagswahl muss eine Schärfung des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020 auf der Agenda stehen, die sich umgehend in einem aktualisierten sächsischen Energie- und Klimaprogramm widerspiegeln sollte.

GRÜNES Positionspapier: Die zweite Chance der Solarindustrie nutzen

25.08.17 | Klimaschutz
Der GRÜNEN-Landtagsabgeordnete Dr. Gerd Lippold sieht eine zweite Chance für die Solarindustrie in Deutschland und Europa. Allerdings könne man sich dafür nach dem Neustart der SolarWorld Industries GmbH in Freiberg und Arnstadt nicht zufrieden zurücklehnen, so Lippold in einem vorgelegten Positionspapier.

Tillichs Aussagen zu Grenzwerten für Braunkohlekraftwerke überstehen keinen Faktencheck

23.08.17 | Energie und Klimaschutz
Der Ministerpräsident macht sich zum Sprachrohr in einer Scheindebatte,

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