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Seid mutig. Traut Euch was zu. Aber verbiegt Euch nicht!

Frauen und Männer sind in Deutschland schon lange rechtlich gleichgestellt. In der Realität, vor allem im beruflichen Bereich, herrscht allerdings noch keine Gleichstellung. Auch das Sächsische Frauenförderungsgesetz aus dem Jahr 1994 war hier nur bedingt erfolgreich.

Zwar ist der öffentliche Dienst in Sachsen zu fast 65 Prozent weiblich. Schaut man sich aber die einzelnen Vergütungsgruppen genauer an, kommt man zu einem eindeutigen Ergebnis: je höher es auf der Karriereleiter geht, je größer die Verantwortung und damit auch der Verdienst ist, desto geringer ist der Frauenanteil. Es gibt also durchaus noch 'gläserne Decken'.
 
Kurz und gut: Bei aller Gleichbehandlung der Geschlechter ist nach wie vor im beruflichen Bereich eine gezielte Frauenförderung notwendig. Und es bedarf mutige Frauen, die Karriere machen wollen. Und es bedarf engagierte Frauen, die sich gesellschaftlich einbringen wollen. Und es bedarf mutige Chefinnen und Chefs, die Frauen fördern und sie auf dem Weg "nach oben" auch unterstützen.

weitere Informationen:
» Pressemitteilung "Für Frauen und Männer - GRÜNE legen Sächsisches Gleichstellungsgesetz vor" (21.02.2018)

» Eckpunktepapier zum GRÜNEN Gesetzentwurf des 'Sächsischen Gleichstellungsgesetzes'

» GRÜNER Gesetzentwurf 'Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst im Freistaat Sachsen' (Drs 6/12511)

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