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GRÜNE fordern Einhaltung der Dioxin-Grenzwerte beim ESF-Stahlwerk Riesa

In der 46. Landtagssitzung forderte die GRÜNE-Fraktion von der Staatsregierung Konsequenzen aus den Dioxin-Austritten beim ESF-Stahlwerk Riesa.

Das Regierungspräsidium Dresden duldete im Auftrag der Staatsregierung über einen Zeitraum von 12 Jahren immer wieder die Grenzwertüberschreitungen beim Stahlwerk Riesa. Nach Ansicht der bündnisgrünen Fraktion hat sich die Staatsregierung damit mitverantwortlich für eine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung in Riesa gemacht.

Dioxine sind extrem toxisch, gelten als krebserregend und führen zu Missbildungen und Tod bei Embryos. Darum müssen die Dioxin-Grenzwerte sofort im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung eingehalten werden.

Laut Erhebungen des Statistischen Landesamtes Sachsen verzeichnet die Stadt Riesa doppelt so hohe Werte bösartiger Neubildungen im Zeitraum von 1995-2004 gegenüber dem sächsischen Landesdurchschnitt.

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