Zum Inhalt springen

Antidiskriminierung

Diskriminierung geht alle an! Jeder und jede kann davon betroffen sein, denn jeder ist einmal jung, wird hoffentlich alt, kann eine Behinderung haben oder durch Unfall oder Krankheit erwerben, übt möglicherweise eine Religion aus oder hat eine Migrationsgeschichte, jeder und jede hat ein Geschlecht. Es geht also durchaus nicht um Minderheiten oder Gruppen am Rande der Gesellschaft. Diskriminierung kann in allen Lebensbereichen auftreten: auf Arbeit, beim Autokauf oder beim Zugang zur Disco. Sie geht von einzelnen aus oder ist Auswirkung diskriminierender Strukturen, sie passiert absichtlich oder tritt ungewollt ein.

Diskriminierung entgegenzutreten ist eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Es ist zudem auch rechtsstaatliche Pflicht, staatliches Handeln am Diskriminierungsverbot des Art. 3 Abs. 3 Grundgesetz sowie einfachgesetzlichen Diskriminierungsverboten und Gleichbehandlungsgeboten auszurichten, die rechtspraktische Umsetzung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien zu gewährleisten.

Dazu zählen für die GRÜNE Fraktion neben bewusstseinsbildenden Maßnahmen auf allen Ebenen - Schulen, Ausbildungsbetriebe, Universitäten, Unternehmen und Behörden - die Sicherstellung der Beratung und Begleitung von Diskriminierung betroffener Menschen vor Ort. Aber auch die Beratung von Verwaltung und Unternehmen hinsichtlich der Bewusstmachung und Veränderung benachteiligender Strukturen und Verfahren ist ein wesentlicher Bestandteil zum Abbau und Vermeidung von Diskriminierung.

» GRÜNER Antrag "Für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft und eine diskriminierungsfreie Verwaltung in Sachsen" (Drs. 5/8109)

» Stellungnahme zum Antrag "Für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft und eine diskriminierungsfreie Verwaltung in Sachsen" (Drs. 5/8109)

» Kleine Anfrage "Beratung von Diskriminierung betroffener Menschen / Umsetzung des Antidiskriminierungsrechtes der EU und der Bundesrepublik Deutschland" (Drs. 5/6131)

Politikfelder