Innen, Recht & Demokratie
Die GRÜNE-Fraktion will Bürgerinnen und Bürgern mehr Raum für eigene Entscheidungen verschaffen. Die Fraktion macht sich stark für ein höheres Gewicht der unmittelbaren Demokratie durch Volks- und Bürgerentscheide. Bürgerinitiativen sollen durch Senkung der Zulassungs- und Erfolgsquoren mehr politische Bedeutung erhalten. Wir setzen uns für eine Dezentralisierung von Entscheidungsebenen ein.
Demokratische Mitentscheidung setzt rechtzeitige und verlässliche Informationen voraus. Daher wollen wir den Zugang zu Verwaltungsinformationen durch ein Informationsfreiheitsgesetz und neue Bürgeranhörungsrechte eröffnen. Für ein weitgehendes Akteneinsichts- und Zugangsrecht der Landtagsabgeordneten sowie ein selbständiges Akteneinsichts- und Informationsrecht der Gemeinderäte und Kreisräte setzt sich die GRÜNE-Fraktion ebenso ein.
Demokratische Beteiligung setzt die gleiche tatsächliche Chance voraus, sich an demokratischen Verfahren zu beteiligen. Deshalb tritt die GRÜNE-Fraktion für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung gegen Schwule, Lesben oder Ausländer ein.
Der demokratische Rechtsstaat des Grundgesetzes tritt seinen Bürgern offen gegenüber und erklärt sie nicht zum Feind. Im letzten Jahrzehnt ist dieses Ideal im Denken der meisten Politiker und Bürger ins Gegenteil verkehrt worden. Dem will die GRÜNE-Fraktion entschieden entgegentreten. Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht heimlich überwacht werden, ohne dass sie eine Gefahr verursacht haben oder einer Straftat verdächtig sind.
Aktuelle Pressemeldung
PM 2010-255: Müll-Untersuchungsausschuss beschließt Beiziehung der Unterlagen zu Hausmüll-Importen aus Italien, zur Brandserie in Abfallbehandlungsanlagen und von Akten des Bundes- und des Landeskriminalamts
Der Müll-Untersuchungsausschuss des Landtags hat heute auf Antrag der GRÜNEN und der LINKEN-Fraktion sieben Beweisanträge zur Aufklärung der sächsischen Förderpolitik, von Hausmüll-Importen aus Italien, zur Brandserie in Abfallbehandlungsanlagen und von Akten des Bundes- und Landeskriminalamts aus Italien beschlossen. [mehr]
Aktueller Redebeitrag
Elke Herrmann zur 2. Lesung "Gesetz über die Sächsische Härtefallkommission"
"Die Arbeit der Kommission muss auf eine gesicherte, gesetzliche Grundlage gestellt werden" - Redebeitrag der Abgeordneten Elke Herrmann zur 2. Lesung des GRÜNEN Entwurfs "Gesetz über die Sächsische Härtefallkommission" (Drs. 5/308) in der 17. Sitzung des Sächsischen Landtages, 16. Juni, TOP 8 [mehr]
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Eva Jähnigen
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden
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Telefax: 0351 / 493 48 09
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Johannes Lichdi
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Publikation
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Gegen Nazis - für Demokratie
Die Abwehrkräfte stärken!
(Faltblatt, 2. Auflage Stand: November 2006)
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