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GRÜNE Landtagsabgeordnete legen Kranz am Neustädter Bahnhof in Dresden nieder

Der Bahnhof Dresden-Neustadt ist in diesem Jahr Ausgangspunkt des rechtsextremistischen Aufmarsches am 13. Februar. Aus Protest gegen den von der Stadtverwaltung Dresden zugewiesenen Aufmarschort gab es eine vom Kulturbüro Sachsen e.V. organisierte Kranzniederlegung an der am Bahnhof angebrachten Gedenktafel, die an die von Nazis in die Vernichtungslager deportierten Dresdner Jüdinnen und Juden erinnert.

An der Kranzniederlegung nahmen die GRÜNEN Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Gerstenberg, Eva Jähnigen, Johannes Lichdi und Miro Jennerjahn teil.

Die Gedenktafel ist seit 2001 am rechten Eingang des Bahnhofs Dresden-Neustadt angebracht. Die Inschrift lautet: "Im Nationalsozialismus war der Güterbahnhof Dresden-Neustadt Ausgangspunkt oder Zwischenstation für viele Deportationen von jüdischen Frauen, Männern und Kindern. Im Oktober 1938 begann hier die Abschiebung von 724 Dresdner Juden nach Polen. Mit Zügen der Deutschen Reichsbahn erfolgte zwischen 1942 und 1944 ein großer Teil der Transporte in die Gettos Riga und Theresienstadt, in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie in andere Konzentrationslager."

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