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Energiebedarf schnell und vollständig mit erneuerbaren Energien decken

Energiepolitik in den Zeiten des Klimawandels bedeutet die möglichst schnelle und vollständige Umstellung unserer Energieversorgung auf heimische erneuerbare Energien. Wir treten für eine Klimaschutzpolitik ein, die in  der Lage ist, die Erwärmung der Erdatmosphäre auf 2°C seit Beginn der Industrialisierung zu begrenzen. Dafür müssen wir unsere Treibhausgasemissionen bis 2050 auf 90 % des Niveaus von 1990 senken. Eine Braunkohleverstromung mit seinem sehr hohen CO-2 Emissionen können wir uns daher nicht länger leisten. Deshalb treten wir für den geordneten Ausstieg aus der Braunkohleverstromung ein. Wir treten für einen schnellen Ausbau der Photovoltaik ein. Wir wollen die Windenergie mit der Ersetzung alter durch neue Anlagen (Repowering) und die Ausweisung neuer Windgebiete voranbringen. Ein Ausbau ist unter Beachtung des Natur- und Landschaftsschutzes möglich. Biomasse auf Reststoffbasis bietet Chancen für die Wertschöpfung im ländlichen Raum. Wir treten für die Förderung einer schnellen energetischen Sanierung des Altbaubestands ein.

   

GRÜNE WIND-Tour

CDU und SPD in Sachsen haben im Jahr 2014 in ihrem Koalitionsvertrag vollmundig verkündet: Wir beenden die Blockade der Windenergie. Wir orientieren uns ab sofort an den Ausbauzielen des Bundes für erneuerbare Energien.
Doch was ist seither real in Sachsen passiert?
Dr. Gerd Lippold, energiepolitischer Sprecher unserer Fraktion, will dies auf seiner GRÜNEN Wind-Tour 2018 am 04. und 05. April zu den im Jahr 2017 gebaute Windkraftanlagen in Sachsen in Erfahrung bringen.

» Die GRÜNE Wind-Tour 2018

       

Sächsischer Klimakongress

Nach dem historischen Klimaschutzabkommen von Paris im Dezember 2015 war der Optimismus groß, endlich eine gemeinsame Front gegen die Erderhitzung zu bilden. Inzwischen haben die USA den Austritt aus dem Abkommen erklärt und Präsident Donald Trump hat eine Renaissance der Kohle versprochen. Populistinnen und Populisten aller Couleur stellen internationale Institutionen und Verträge zur Disposition und setzen auf nationale Egoismen.

Scheitert die Menschheit nun beim Klimaschutz? Oder löst Trump eine Entwicklung aus, an deren Ende neue globale Allianzen stehen werden – und eine USA im Abseits?

Beim 11. Sächsischen Klimakongress in Dresden haben wir über neue Wege und bisher undenkbare Optionen gesprochen.

» Das war der 11. Sächsische Klimakongress ...

» Rückblick auf den 10. Klimakongress 2016

» Rückblick auf den 9. Klimakongress 2015

Aktuelle Nachrichten

Johannes Lichdi bei den Oederaner Energietagen

25.04.06 | Klimaschutz
Unter dem Motto "Neue Energien für Neue Arbeitsplätze" fand am 25. April in Oederan im Rahmen der Woche der erneuerbaren Energien eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie aus der weißrussischen Stadt Masyr statt.

GRÜNE schenken Milbradt Kinogutscheine für den Film 'Die Wolke'

23.03.06 | Klimaschutz
"Da der Ministerpräsident rationalen Argumenten in Fragen der Atompolitik nicht zugänglich ist, wollen wir keine Möglichkeit ungenutzt lassen, ihn zur Vernunft zu bringen", kommentierte Fraktionsvorsitzende Antje Hermenau das Geschenk. Dem Ministerpräsidenten wünschte sie einen lehrreichen Kinoabend im Jahre 20 nach Tschernobyl.

Aktuelle Pressemeldung

PM 2011-401: 5. Klimakongress: Sachsen ist wie auch andere Regionen bereits allen wissenschaftlichen Modellrechnungen zum Klimawandel enteilt

03.12.11 | Klimaschutz
Zum Start des 5. Sächsischen Klimakongresses der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unter dem Motto "Klimaschutz - Chancen für Sachsen" rief Antje Hermenau, GRÜNE-Fraktionschefin, dazu auf ein anderes Bild von Gesellschaft zu entwerfen.

PM 2011-398: Steuerschätzung - GRÜNE: Steuermehreinnahmen richtig verwenden – Vorsorge stärken – Kürzungen im Sozialbereich zurücknehmen

01.12.11 | Klimaschutz
Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, kommentiert die regionalisierten Ergebnisse der Steuerschätzung für Sachsen

PM 2011-363: Prognos-Studie: Braunkohle in Sachsen bald am Ende

09.11.11 | Klimaschutz
"Die gestern vorgestellte Prognos-Studie zur 'Bedeutung der Braunkohle in Ostdeutschland' zeigt vor allem eines: die Braunkohle in Sachsen ist bald am Ende. Ohne CCS rechnet sie sich nicht mehr.

PM 2011-350: Ignoranz von Wirtschaftsminister Morlok schadet sächsischer Solarbranche

27.10.11 | Energie
Das Wirtschaftsministerium hat keinen Überblick über die Anzahl der Konversionsflächen in Sachsen, die zum Bau von Photovoltaik-Freiflächenanlagen geeignet wären. Das ergab eine kleine Anfrage des Abgeordneten Johannes Lichdi (GRÜNE).

PM 2011-294: Sächsische Energieversorger sollen Bürgern Beteiligung an Bürgerkraftwerken anbieten

16.09.11 | Klimaschutz
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag fordert die sächsischen Energieversorger auf, Bürgerinnen und Bürgern die Beteiligung an Bürgerkraftwerken anzubieten.

Offener Brief von Michael Weichert, Landtagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen und wirtschaftspolitischer Sprecher, an die Wingas GmbH

18.07.11 | Wirtschaft
Die Erdgasleitung "Opal" zur Versorgung Deutschlands und der europäischen Nachbarn mit Erdgas aus Sibirien ist fertig gestellt. Das gigantische Bauprojekt quert Deutschland auf 470 km und macht dabei auch vor Landschaftsschutzgebieten und Windparks in Vorranggebieten für Windenergieerzeugung nicht halt.

PM 2011-222: GRÜNE fordern CDU-Fraktion auf, vom Antrag auf Bergbau-Abgaben zu verzichten, Abstand zu nehmen

07.07.11 | Naturschutz
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag fordert die CDU-Fraktion auf, von dem gemeinsamen Antrag mit der FDP zum Verzicht auf Abgaben aus dem sächsischen Bergbau Abstand zu nehmen.

Aktueller Redebeitrag

Johannes Lichdi: Gesetz zur Änderung der Sächsischen Bauordnung

13.07.05 | Verkehr
(...) Unsere Fraktion legt Ihnen heute einen Gesetzentwurf zur Änderung der Bauordnung vor. Wir wollen den Kommunen mehr Handlungsmöglichkeiten zur Förderung der erneuerbaren Energien geben. Es ist uns wichtig - ich sage das gleich vorweg -: Wir verpflichten die Kommunen nicht, wir geben ihnen aber die Möglichkeit dazu. Warum tun wir das? (...)

Johannes Lichdi: „Steigende Energiepreise und energiepolitische Verwirrungen in Sachsen“

13.07.05 | Klimaschutz
Im letzten Plenum wurden wir Zeuge, wie nicht irgendein Hinterbänkler, sondern kein geringerer als der parlamentarische Geschäftsführer der größten Fraktion dieses Hauses den Bau eines neuen Atomkraftwerks an der Neiße forderte. Die meisten Mitglieder des Hauses und die Presse hielten dies für einen Ausrutscher in der Hitze des Gefechts. Tatsächlich war es aber doch wohl ein Freud´scher Versprecher. (...)

Michael Weichert: Steigende Energiepreise

13.07.05 | Wirtschaft
(...) Märchen sind etwas für kleine Kinder. Schon die Kinder in der ersten Klasse glauben nicht mehr an die die Geschichte von Rotkäppchen und dem Wolf. Wenn aber CDU-Politiker erzählen, die Politik meiner Partei sei Schuld an den hohen Energiepreisen, dann sind es vor allem Erwachsene, die solchen Märchen Glauben schenken. Dann ist es nicht der böse Wolf, der die Oma frisst, sondern die bösen Grünen, die die Industrie und die Haushalte belasten. (...)

Antje Hermenau: Europa heißt Frieden und Bekämpfung von Armut und Klimawandel

22.06.05 | Soziales
(...) Europa hat zwei Aufgaben: zum einen die Schaffung einer Friedens- und Sozialordnung, eingebettet in ein rechtsstaatliches Prinzip, das jedem europäischen Bürger einen verlässlichen Lebensrahmen bietet - nach innen eine Aufgabe. Nach außen: Armut und Klimawandel weltweit als eine Aufgabe der Europäischen Union zu begreifen, wenn man ihr einen Status als Globalplayer zubilligen will - und die Grünen wollen das. (...)

Michael Weichert: Soziale Marktwirtschaft

18.05.05 | Wirtschaft
(...) Soziale Marktwirtschaft, das ist ein geordneter Markt, bei dem der Staat die Spielregeln erlässt und nur eingreift, wenn es nötig wird. Es ist ein Ordnungssystem, das Wettbewerb und sozialen Ausgleich miteinander auszutarieren sucht. Lassen Sie uns einmal schauen, was da in Sachsen funktioniert, und was nicht. (...)

Johannes Lichdi: Beschluss des Doppelhaushalts 2005/2006 - Wirtschaft und Arbeit

20.04.05 | Wirtschaft
(...) Das drängendste Umweltproblem unserer Zeit mit dem größten Schadenspotential für Millionen von Menschen ist die Aufheizung der Erdatmosphäre und der Klimawandel. Der Treibhauseffekt wird durch den Menschen gemacht, durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl, Benzin oder Gas. Und da die Energie- und Verkehrspolitik beim Wirtschaftsminister ressortiert, ist diese Rede auch an dieser Stelle zu halten.

Michael Weichert: Nachwachsende Rohstoffe

09.03.05 | Klimaschutz
(...) Im aktuellen Energieprogramm Sachsen vom Juni 2004 fordert die Staatsregierung noch die schrittweise Ablösung der ökologischen Steuerreform und des Erneuerbaren- Energien-Gesetzes. (...)

Politikfelder