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Energiebedarf schnell und vollständig mit erneuerbaren Energien decken

Energiepolitik in den Zeiten des Klimawandels bedeutet die möglichst schnelle und vollständige Umstellung unserer Energieversorgung auf heimische erneuerbare Energien. Wir treten für eine Klimaschutzpolitik ein, die in  der Lage ist, die Erwärmung der Erdatmosphäre auf 2°C seit Beginn der Industrialisierung zu begrenzen. Dafür müssen wir unsere Treibhausgasemissionen bis 2050 auf 90 % des Niveaus von 1990 senken. Eine Braunkohleverstromung mit seinem sehr hohen CO-2 Emissionen können wir uns daher nicht länger leisten. Deshalb treten wir für den geordneten Ausstieg aus der Braunkohleverstromung ein. Wir treten für einen schnellen Ausbau der Photovoltaik ein. Wir wollen die Windenergie mit der Ersetzung alter durch neue Anlagen (Repowering) und die Ausweisung neuer Windgebiete voranbringen. Ein Ausbau ist unter Beachtung des Natur- und Landschaftsschutzes möglich. Biomasse auf Reststoffbasis bietet Chancen für die Wertschöpfung im ländlichen Raum. Wir treten für die Förderung einer schnellen energetischen Sanierung des Altbaubestands ein.

   

11. Sächsischer Klimakongress

Nach dem historischen Klimaschutzabkommen von Paris im Dezember 2015 war der Optimismus groß, endlich eine gemeinsame Front gegen die Erderhitzung zu bilden. Inzwischen haben die USA den Austritt aus dem Abkommen erklärt und Präsident Donald Trump hat eine Renaissance der Kohle versprochen. Populistinnen und Populisten aller Couleur stellen internationale Institutionen und Verträge zur Disposition und setzen auf nationale Egoismen.

Scheitert die Menschheit nun beim Klimaschutz? Oder löst Trump eine Entwicklung aus, an deren Ende neue globale Allianzen stehen werden – und eine USA im Abseits?

Jetzt ist genau der Zeitpunkt, wo sich Politik zu entscheiden hat: Auf welcher Seite stehen wir?! Und zwar von der kommunalen Ebene bis zu den Nationalstaaten.

Beim 11. Sächsischen Klimakongress in Dresden haben wir über neue Wege und bisher undenkbare Optionen gesprochen.

» Das war der 11. Sächsische Klimakongress ...

» Rückblick auf den 10. Klimakongress 2016

» Rückblick auf den 9. Klimakongress 2015

Aktuelle Nachrichten

Stanislaw Tillich und die "Nadelstiche" gegen die Braunkohle - Staatsregierung setzt energiepolitische Geisterfahrt stur fort

03.12.15 | Energie
Die Anerkennung gesellschaftlicher Realität ist offenbar eine Fähigkeit, die in der sächsischen CDU über die letzten 25 Jahre auf breiter Front abhanden gekommen ist.

"Konflikte im Klimawandel“ - Das war der 9. Klimakongress

29.11.15 | Klimaschutz
Mehr als 200 Teilnehmer des 9. Klimakongresses der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen senden ein starkes Signal nach Paris. In diesem Jahr stand der Kongress unter dem Motto "Konflikte im Klimawandel".

Ausschluss von Greenpeace aus Bieterverfahren um Lausitzer Braunkohlesparte von Vattenfall ist falsch

03.11.15 | Klimaschutz
Zur Meldung, die mit dem Verkauf der Lausitzer Vattenfall-Kohlesparte beauftragte Citigroup habe Greenpeace aus dem Bieterverfahren ausgeschlossen, erklärt Gerd Lippold, energie- und klimapolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion

9. Sächsischer Klimakongress

21.07.15 | Klimaschutz
Am 28. November geht der mittlerweile 9. Sächsische Klimakongress der Frage nach, wo und wie "Konflikte im Klimawandel" ent- bzw. bestehen. Konkret geht es um die Auswirkungen internationaler Handelsabkommen wie TTIP auf den Klimaschutz, um den weiten Weg zwischen globalen Klimaschutzvereinbarungen und kommunalem Handeln sowie um soziale Konflikte, Flucht und Vertreibung aufgrund von Klimaveränderungen.

Sichere Arbeitsplätze in der Braunkohlewirtschaft?

09.06.15 | Klimaschutz
Arbeitsplätze in der Braunkohle haben auch dann keine Zukunft, wenn es kein zusätzliches, nationales Klimaschutzprogramm geben würde!

GRÜNE auf Innovationstour durch Sachsen

04.06.15 | Energie
Volkmar Zschocke, Fraktionschef der GRÜNEN-Landtagsfraktion, ging im Juni/Juli 2015 auf Innovationstour durch Sachsen.

Die Zukunft bringt die Klimaschutzabgabe und das ist auch gut so!

13.05.15 | Klimaschutz
Die Vorschläge zur Klimaschutzabgabe kommen indes keineswegs so unerwartet, wie uns die Warner vor den "Abbrüchen" und "Blackouts" nun weiß machen wollen.

Aktuelle Pressemeldung

Konsequenz aus nationalen Klimazielen ziehen − Tagebauerweiterungen sind nicht mehr begründbar

09.12.16 |
Die von der drohenden Umsiedlung betroffenen Menschen haben ein Recht darauf, dass die Landespolitik ihnen endlich reinen Wein einschenkt.

Klimaschutzplan 2050 – GRÜNE: Sächsische CDU verschleiert den Kohleausstieg

14.11.16 | Klimaschutz
Zu den Auswirkungen des Klimaschutzplans 2050 auf die sächsische Braunkohle äußert sich der energie- und klimapolitische Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Gerd Lippold, wie folgt:

10. Sächsischer Klimakongress – Wer in Paris ‘Ja‘ zum Klimaschutz sagt, ist regional zum Handeln verpflichtet

01.11.16 |
Auf dem 10. Sächsischen Klimakongress hat GRÜNEN-Fraktionsvorsitzender Volkmar Zschocke der CDU/SPD-Regierungskoalition in Sachsen fehlenden politischen Willen zum Klimaschutz vorgeworfen.

Braunkohle/Lausitz – Wenn Deutschland das Pariser Klimaabkommen umsetzt, dann hat die Braunkohle nach 2025 keine Zukunft mehr

11.10.16 | Energie
Die Braunkohlewirtschaft in der Lausitz firmiert seit heute unter dem Namen LEAG. Eine erste Erklärung zeigt: Das Unternehmen denkt nicht an die notwendige Risikovorsorge. Umso mehr müssen die Landesregierungen in Sachsen und Brandenburg die Zukunft nach der Braunkohle planen und finanziell absichern.

Von 2,4 Milliarden Euro Mitteln für den Hochwasserschutz wurden seit 2002 nur 0,4 Prozent für die Schaffung von Überschwemmungsflächen ausgegeben

09.08.16 | Umwelt
Wolfram Günther: 14 Jahre nach der Flut 2002 sind sieben von 49 geplanten Deichrückverlegungen und Poldern mit nur 260 statt der angestrebten 7.500 ha Flächengewinn viel zu wenig

Baumbestand auf Landesflächen – Freistaat ist ein schlechtes Vorbild, vor allem Straßenränder werden abrasiert

06.05.16 | Umwelt
In den Jahren 2013 bis 2015 wurden auf den Liegenschaften des Freistaates rund 41.390 Bäume gefällt und 47.820 Bäume neu- bzw. nachgepflanzt. "Ein neu gepflanzter, junger Baum erbringt nur einen Bruchteil der biologischen Leistungen eines Altbaumes. Der Ausgleich eines alten Baumes ist daher kaum möglich. Damit er annähernd erreicht wird, muss bei Neupflanzungen wenigstens ein Verhältnis 1:3 oder darüber angestrebt werden."

Duligs ÖPNV-Gutachten ist ambitionslos und zeigt keine Vision für einen attraktiven ÖPNV der Zukunft auf

13.04.16 | Verkehr
Heute wurde vom Wirtschaftsminister das 'Basisgutachtens im Rahmen der Strategiekommission für einen leistungsfähigen ÖPNV/SPNV in Sachsen' vorgestellt. Das Gutachten entäuscht. Es gibt keine Antwort auf die Höhe der notwendigen Investitionen für eine ÖPNV-Offensive.

Aktueller Redebeitrag

Dr. Gerd Lippold: Diese Staatsregierung schafft es, eine LOSE-LOSE-Situation aus ihrer Chance zu machen

13.11.14 | Energie
Das Kohlezeitalter geht zu Ende. CDU und SPD haben die Chance, in diesem Prozess aktiv zu gestalten, anstatt zu sitzen zu bleiben, bis sie als Letzter aus dem Lokal gekehrt werden.

Gisela Kallenbach: Derzeit vollzieht sich das rasanteste Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier

18.06.14 | Biologische Vielfalt
Hauptursache des Rückgangs der biologischen Vielfalt in Sachsen ist die Zerstörung der natürlichen Lebensräume durch intensive Landwirtschaft, drastische Veränderungen der Landschaft und Umweltverschmutzung.

Gisela Kallenbach: Herausforderungen, die uns heute Umwelt- und Naturschutz stellt, sind nicht weniger dramatisch als in den Jahrzehnten zuvor

22.05.14 | Umwelt
Die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen wird von CDU und FDP scheinbar als Investitionshemmnis einiger nicht auf der Höhe der Zeit lebender "Fröscheversteher" belächelt - dem Ernst der Lage wird ihr Handeln in keiner Weise gerecht.

Eva Jähnigen: Was macht eine moderne Verfassung aus?

21.05.14 | Verfassung & Recht
Drei Herausforderungen für Sachsen seien benannt: Die Bevölkerungszahl sinkt. Die Bedrohung unserer natürlichen Lebensgrundlagen schreitet voran. Mit der Digitalisierung steigt das Informationsinteresse.

Gisela Kallenbach: Waldzustandsbericht - Kein Grund zur Entwarnung!

10.04.14 | Umwelt
In Sachsen dominieren zumeist gleichaltrige verhältnismäßig artenarme Monokulturen von Nadelbäumen - Naturschutz und Erhalt der Biodiversität müssen im sächsischen Wald eine viel größere Rolle als bisher spielen!

Gisela Kallenbach: Das EFRE-Programm ist grüner als je zuvor, aber noch lange nicht grün genug!

10.04.14 | Arbeit
Qualität, Struktur und Aussagekraft der Dokumente haben sich klar verbessert. Konzentration auf weniger Ziele und hoher Stellenwert des Klimaschutz sind lobenswert - viele Chancen verstreichen dennoch ungenutzt.

Michael Weichert: Das Zauberwort heißt Vernetzung der Verkehrsmittel

10.04.14 | Verkehr
Die Vorstellung der Staatsregierung vom Autoland Sachsen sind auf dem Stand von 1886: es muss puffen und stinken. Aber: Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen?

Politikfelder