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Energiebedarf schnell und vollständig mit erneuerbaren Energien decken

Gute Energiepolitik in den Zeiten des Klimawandels bedeutet die möglichst schnelle und vollständige Umstellung unserer gesamten Energieversorgung auf heimische erneuerbare Energien. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag tritt für eine Klimaschutzpolitik ein, die die Erwärmung der Erdatmosphäre auf 1,5°C begrenzt - wie von der internationalen Gemeinschaft in Paris 2015 vereinbart. Dafür müssen die Treibhausgasemissionen möglichst schnell und bis spätestens bis zum Jahr 2050 auf Null reduziert werden. Ein zentraler Baustein ist das Ende der Braunkohleverstromung, die durch ihre sehr hohen CO2-Emmissionen das verbliebene Budget an Treibhausgasemissionen schneller schwinden lässt.

Die GRÜNE-Fraktion tritt für einen schnellen Ausbau der Photovoltaik in Sachsen ein. Die Windenergie soll mit der Ersetzung alter durch neue Anlagen und mit der Ausweisung neuer Windgebiete vorangebracht werden. Ein Ausbau auf zwei Prozent der Landesfläche ist unter Beachtung des Natur- und Landschaftsschutzes möglich. Biomasse auf Reststoffbasis bietet Chancen für die Wertschöpfung im ländlichen Raum. Zudem tritt die GRÜNE-Fraktion für die Förderung einer schnellen energetischen Sanierung des Altbaubestands und die intelligente Nutzung der Wärmenetze zur Einbindung von Abwärme und erneuerbaren Quellen ein.

GRÜNE WIND-Tour

CDU und SPD in Sachsen haben im Jahr 2014 in ihrem Koalitionsvertrag vollmundig verkündet: Wir beenden die Blockade der Windenergie. Wir orientieren uns ab sofort an den Ausbauzielen des Bundes für erneuerbare Energien.
Doch was ist seither real in Sachsen passiert?
Dr. Gerd Lippold, energiepolitischer Sprecher unserer Fraktion, will dies auf seiner GRÜNEN Wind-Tour 2018 am 04. und 05. April zu den im Jahr 2017 gebaute Windkraftanlagen in Sachsen in Erfahrung bringen.

» Die GRÜNE Wind-Tour 2018

       

Sächsischer Klimakongress

Saubere Luft, intakte Natur, gesundes Essen, ruhiges Wohnen, kurze Wege – so kann die klimafreundliche Kommune der Zukunft aussehen. Wenn wir das nicht nur wollen, sondern heute dafür handeln. Unsere Welt von morgen kann aber auch ein sehr ungemütlicher Ort werden und für Jahrhunderte bleiben, wenn wir nichts tun. Wir haben es heute in der Hand. Lebenswerte Zukunft ist gestaltbar.

Rückblicke:

» Rückblick auf den 12. Klimakongress 2018

» Rückblick auf den 11. Klimakongress 2017

» Rückblick auf den 10. Klimakongress 2016

» Rückblick auf den 9. Klimakongress 2015

Aktuelle Pressemeldung

Klimacamp in Pödelwitz: Voller Erfolg für die Teilnehmenden und die Einwohner − Versuche der Kriminalisierung sind gescheitert

06.08.18 | Klimaschutz
Nach den Mibrag-Phantasien von "Provokationen, Schäden und Vandalismus" wurde ein absurder Aufwand betrieben, um dem selbstgeschaffenen Bild zu genügen.

GRÜNE fordern vom Ministerpräsidenten und der MIBRAG sich der Diskussion mit den Pödelwitzern und im Klimacamp zu stellen

26.07.18 | Klimaschutz
DIE GRÜNE-Landtagsfraktion wendet sich gegen die Kriminalisierung des Klimacamps durch die MIBRAG. Auch das Unternehmen und die Staatsregierung haben es durch ihr Verhalten in der Hand, dass das Klimacamp zu einem Ort der intensiven Diskussion und des friedlichen Protestes wird.

Dürre, Starkregen und Ernteausfälle in der Landwirtschaft: GRÜNE fordern Strategien zur Umstellung auf den Klimawandel

06.07.18 | Landwirtschaft
Günther: Kurzfristige Hilfen sind nötig, reichen aber nicht aus

Regierungen der Braunkohleländer versteigen sich zu immer absurderen Thesen

26.06.18 | Energie
Als Störfeuer gegen die Arbeit der heute in Berlin zusammentretenden Kohlekommission versteigen sich die Regierungen der Braunkohleländer zu immer absurderen Thesen. Jetzt empfinden die Wirtschaftsminister der Kohleländer sogar die Netzentwicklungsplanungen der Bundesnetzagentur als >>politisch intendiert<<.

Sachsen kann sich nicht abducken – weder vor Extremwetterschäden noch vor seinem Beitrag zum nationalen Klimaschutz

13.06.18 | Klimaschutz
Anlässlich des heute vom Bundeskabinett beschlossenen Klimaschutzberichtes 2017, der eine Lücke von etwa 100 Millionen Tonnen CO2 zu den selbst gesteckten Klimaschutzzielen für 2020 offenbart, erklärt Gerd Lippold (GRÜNE): "Wir nehmen diese Lücke und die Extremwetterereignisse der vergangenen Wochen zum Anlass, die sächsische Rolle beim Thema Klimaschutz im kommenden Plenum zu thematisieren."

Kohlekommission muss sofort an die Arbeit, um Vorschläge zum Schließen der Klimaschutzlücke 2020 vorzulegen

06.06.18 | Energie
Wir sehen vor allem die Besetzung der Kommission kritisch. Sie spiegelt die Machtverhältnisse der derzeitigen Großen Koalition. Die Handlungsempfehlungen sollen jedoch nicht nur für die kommenden drei Jahre, sondern mindestens anderthalb Jahrzehnte Richtschnur sein.

Unwetterschäden im Vogtland - GRÜNE plädieren für wirksamen Klimaschutz für ein lebenswertes Morgen

25.05.18 | Klimaschutz
Kein einzelnes Extremwetterereignis wird sich je einem globalen Klimatrend zuordnen lassen. Sicher ist jedoch, dass wir unser Klimasystem mit enormer Geschwindigkeit verändern und die Wahrscheinlichkeit für Extremwetterereignisse dadurch steigt.

Aktuelle Nachrichten

Aktuelles aus dem Parlament: Die 04.-05. Landtagssitzung

17.12.14 | Parlamentsberichte
Die Themen: Wahl des/der Ausländerbeauftragten; Konsequenzen aus dem UN-Klimagipfel, Wasserkraftwerke

Klimakongress 2014 - Rückblick

01.12.14 | Klimaschutz
Am vergangene Samstag, 29.11.2014, fragten wir: Können wir die Erderwärmung noch begrenzen? In sieben Foren zu Themen wie Klimamodelle, Wärmeenergie, Logistik und mehr wurden Probleme und Lösungsvorschläge gesammelt.

8. Sächsischer Klimakongress - Videorückblick

29.11.14 | Klimaschutz
Können wir die Erderwärmung noch begrenzen? Ideen, Meinungen, Projekte dazu im Video-Rückblick auf den Klimakongress 2014.

Jetzt der Einstieg in den Ausstieg! Sachsen muss alte Kohle-Kraftwerke abschalten

27.11.14 | Klimaschutz
In der Diskussion um die Erreichung der bundesweiten Klimaziele von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sind zwei Kraftwerksblöcke in Boxberg in den Blick geraten. Die Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) schlägt unter anderem die beiden ältesten Blöcke in Boxberg aus den Jahren 1979 und 1980 (Block III-N und Block III-P) zur Stilllegung vor. Dafür hatten sich die GRÜNEN schon lange stark gemacht.

GRÜNE stellen Ergebnisse ihrer Wärmestudie vor

27.11.14 | Energie
Eines der wichtigsten Ergebnisse der Wärmestudie ist, dass Klimaziele verfehlt werden, wenn nicht auch im Wärmebereich Energie gespart wird. Zwei Vorschläge, wo man ansetzen könnte, stellt Gerd Lippold, energiepolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion Sachsen, auf einer Pressekonferenz vor.

Der Koalitionsvertrag aus GRÜNER Sicht - Energie und Klimaschutz

06.11.14 | Energie
Ernsthafter Klimaschutz in Sachsen geht nur mit einem Einstieg in den Ausstieg aus der Braunkohle. Davon ist im Koalitionsvertrag kein Wort zu lesen. Stattdessen gibt es ein Bekenntnis zum Abbau der „Braunkohle im Rahmen der im Braunkohleplan genehmigten und projektierten Abbaugebieten“. Damit unterschreibt die SPD das von Schwarz-Gelb vorbereitete, politische Todesurteil für mehrere Dörfer in der Lausitz.

Rückzug von Vattenfall aus der Braunkohle?

20.10.14 | Klimaschutz
Was hat der Braunkohle-Abbau in Sachsen mit der Reichstagswahl in Schweden im September 2014 zu tun? Viel: Denn die schwedische Regierung aus Sozialdemokraten und Grünen hat sehr ambitionierte klimpolitische Ziele, die sie von der Geschäftspolitik des Staatskonzerns Vattenfall gefährdet sehen.

Aktueller Redebeitrag

Eva Jähnigen: Die Weichen für die Zukunft Sachsens sollte der Landtag stellen

12.07.12 | Wohnen
Der Landesentwicklungsplan ist für all das zentrales Gestaltungsinstrument. Er stellt die Weichen für etliche Investitionen und Folgeentscheidungen. Deshalb soll dafür das sächsische Parlament den Hut aufhaben.

Gisela Kallenbach: Höhere Deiche und ein schnellerer Abfluss des Wassers verlagern die Probleme flussabwärts

12.07.12 | Wohnen
Aus dieser Spirale können wir nur mit naturnaher Hochwasserpolitik ausbrechen; dafür brauchen wir Flächen, Geld und ein ressortübergreifendes Konzept.

Gisela Kallenbach: Der Staat trägt die Verantwortung für ein integriertes Wasser- und Ressourcenmanagement

14.06.12 | Wohnen
Wir nehmen die Zerstörung ganzer Dörfer in Kauf, wir nehmen nasse Füße in Kauf und glauben, es gäbe keine Alternativen. Den Preis dafür aber werden nicht wir zahlen, sondern unsere Kinder und Enkel.

Michael Weichert zum Kleingartenwesen

04.04.12 | Klimaschutz
"Förderung des Kleingartenwesens ist eine wichtige städtebauliche, gesundheits- und sozialpolitische Aufgabe", 54. Sitzung des Sächsischen Landtages, 4. April 2012, TOP 8

Johannes Lichdi zum Atomausstieg - Konsequenzen für Sachsen ziehen

29.06.11 | Klimaschutz
"Morgen wird der endgültige Ausstieg aus der Atomenergie bis zum Jahre 2022 in einem breiten, überparteilichen Konsens beschlossen. Wir sind der Ansicht, dass dieses historische Ereignis es wert ist, dass wir uns auch im Sächsischen Landtag damit befassen, zumal daraus für die sächsische Energiepolitik und die sächsische Politik Konsequenzen zu ziehen sind." Redebeitrag des Abgeordneten Johannes Lichdi in der 38. Sitzung des Sächsischen Landtags am 29. Juni

Antje Hermenau: "Allein mit Rücklagen kann die Zukunft des Freistaates nicht gewonnen werden"

26.05.11 | Haushalt
Redebausteine der Abgeordneten Antje Hermenau zum Antrag der GRÜNEN-Fraktion "Steuermehreinnahmen für strategische Zukunftsinvestitionen verwenden" (Drs. 5/5805) in der 37. Sitzung des Sächsischen Landtags, 26.05., TOP 7

Antje Hermenau: Ihr Festhalten an der Braunkohle behindert den Ausbau der Erneuerbaren Energien

25.05.11 | Klimaschutz
Redeauszüge der Abgeordneten Antje Hermenau zur Regierungserklärung "Energieland Sachsen – solide, nachhaltig und innovativ" von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) in der 36. Sitzung des Sächsischen Landtages, 25.05., TOP 1

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