Zum Inhalt springen

Film 'Nie wieder Fleisch' in der Kinobar Leipzig

In der Kinobar diskutierten knapp 80 Menschen über den Konsum von Fleisch

Auch in Leipzig stieß der Film auf großes Interesse. Der kleine Kinosaal im Haus der Demokratie war gut gefüllt, als sich mit Eckehard Niemann, einem Aktivisten gegen Massentierhaltung und für bäuerliche Landwirtschaft, und dem Tierarzt Jens Hübel zwei Experten der Diskussion stellten. Die Fragen bezogen sich in erster Linie auf die Haltungsbedingungen in den Tierfabriken und den dadurch entstehenden Krankheitsdruck, der den Einsatz von Antibiotika unumgänglich macht. Wer daran etwas ändern will, kommt nicht umhin, die Tiere in kleineren Beständen artgerechter zu halten.

Ein Schweinezüchter, der als Gast an der Diskussion teilnahm, räumte ein, dass die Zustände in den Ställen vielfach nicht optimal seien. Damit sich etwas ändere, müssten jedoch auch die Verbraucherinne und Verbraucher bereit sein, mehr für Fleisch und Wurst zu bezahlen. "Wenn der Käufer hochwertiges Ökofleisch haben möchte, wird er es bekommen", so das Versprechen des Züchters.

» zur Fotostrecke

Politikfelder