Zum Inhalt springen

Nie wieder Fleisch?

Nie wieder Fleisch? Diskussion und Filmvorführung

In Sachsen konzentrieren sich immer mehr Tiere an immer weniger Standorten. Dank üppiger Förderung durch die Sächsische Staatsregierung wachsen Tierfabriken wie Pilze aus dem Boden.
Während die Investitionen besonders hoch sind, sind Arbeitslöhne und Umweltstandards niedriger als bspw. in Dänemark oder den Niederlanden.

Weiterverarbeitung und Wertschöpfung erfolgen in der Regel nicht in Sachsen. Dafür bleiben Gestank, gülleertränkte Äcker und Nitrat im Grundwasser. Und noch ein schwerwiegendes Problem kommt hinzu: Den wenigen neuen Arbeitsplätzen steht der Verlust von Arbeitsplätzen des bäuerlichen Mittelstands gegenüber. Je weiter die Industrialisierung der Landwirtschaft fortschreitet desto mehr bäuerliche Betriebe werden zerstört, die an örtliche Verarbeiter liefern und damit regionale Kreisläufe erhalten.

Der Film "Nie wieder Fleisch" zeigt die Abgründe einer modernen, globalisierten Fleischindustrie, die funktioniert wie andere Branchen auch: Prozesse optimieren, Kosten minimieren, Gewinne möglichst maximieren. Die Filmemacherin Jutta Pinzler hat über ein Jahr lang weltweit recherchiert. Ihre Aufnahmen zeigen, welche verheerenden Konsequenzen die massenhafte Fleischproduktion hat - nicht nur für Sachsen, sondern weltweit.

Die GRÜNE-Landtagsfraktion zeigt den Film mit anschließender Diskussion am 19.3., 20 Uhr, in Dresden (Schauburg), am 20.3., 19 Uhr, in Leipzig (Kinobar Prager Frühling) und am 3.4., 19 Uhr, in Chemnitz (Evangelisches Forum).

Politikfelder