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Für eine Vielfalt der Lebensräume und Arten

Boden, Wasser, Luft und die Vielfalt der Lebensräume und Arten haben unsere natürlichen Lebensgrundlagen geschaffen. Ohne sie werden wir nicht überleben. Trotz großer Erfolge bei der Reinhaltung von Wasser und Luft seit 1990 schwinden auch in Sachsen die Vielfalt der Lebensräume und Arten. Die industrielle Agrarwirtschaft, die Zerschneidung von Lebensräumen durch Verkehrswege und die weitflächige Luftverschmutzung tragen zu einer massiven Vergiftung der Böden und Verarmung der Landschaft bei. Wir treten für den Aufbau eines Biotopverbunds aus Schutz- und NATURA 2000-Gebieten und weiteren Flächen ein, in denen die Schutzinteressen der Natur wirklich Vorrang vor den Nutzungsinteressen hat. Dabei wollen wir auch echte Wildnis im Wald und bei Flüssen zulassen und Kulturlandschaften erhalten.

Aktuelle Pressemeldung

Treffen GRÜNER Naturschutzpolitiker in Fulda: Konsequente Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität dringend nötig

09.12.16 | Naturschutz
Der dramatische Rückgang von Insekten muss dazu führen, den Einsatz von Pestiziden zu reduzieren.

Wolfsmanagement - Ministerium bestätigt: Elektrozaun mit Flatterband und Herdenschutzhunde bieten effektiven Schutz

09.12.16 | Naturschutz
Die Präventionsmaßnahmen müssen konsequent zum Einsatz kommen.

Man hat mitunter den Eindruck, Sachsens Schafe wären keine Nutztiere, sondern stünden zum Streicheln auf der Wiese

30.11.16 |
Wolfram Günther: Die Debatte um den Wolf nimmt teilweise bizarre Züge an. Man hat mitunter den Eindruck, die Schafe stünden in Sachsen zum Streicheln auf der Wiese und würden nicht als Nutztiere gehalten.

Abschüsse von Wölfen? – Regelungen im Wolfsmanagementplan Sachsens reichen aus

16.11.16 | Umwelt
Sachsen ist mit dem Plan führend. Auch Voraussetzungen für die Entnahme von Wölfen sind darin geregelt.

Hochwasser 2013 − Wiederaufbau gut, Vorsorge mangelhaft!

16.08.16 | Umwelt
Von 2,4 Milliarden Euro Mitteln für den Hochwasserschutz wurden seit 2002 nur 0,4 Prozent für die Schaffung von Überschwemmungsflächen ausgegeben.

Spree: Vom klaren Quellwasser zum ockerbraunen, belasteten Fluss

27.07.16 | Umwelt
Sachsen und Brandenburg müssen ihr Engagement gegen die Verockerung der Spree verstärken.

Aktuelle Nachrichten

Gebt den Flüssen mehr Raum!

10.08.10 | Naturschutz
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat sich bereits in der letzten Landtagssitzung (18. Sitzung, 17. Juni) vor der Sommerpause für einen besseren und naturnahen Hochwasserschutz stark gemacht. Doch wie zu erwarten lehnte die Mehrheit aus CDU und FDP den Antrag der GRÜNEN-Fraktion ab.

GRÜNE protestieren in Frauenstein: Massentierhaltung ist eine Sauerei!

22.09.09 | Tierschutz
Unter dem Slogan „Stoppt diese Sauerei!“ haben Sachsens GRÜNE gemeinsam mit der Tierrechtsgruppe Dresden am Montag vor einer Schweinemastanlage in Frauenstein (Mittelsachsen) gegen Massentierhaltung protestiert.

GRÜNE protestieren in Frauenstein: Massentierhaltung ist eine Sauerei!

22.09.09 | Landwirtschaft
Sachsens GRÜNE haben am Montag vor einer Schweinemastanlage in Frauenstein (Mittelsachsen) gegen Massentierhaltung protestiert.

„Je höher – desto besser?“ – Diskussion zum geplanten Hochwasserschutzdamm Glashütte

03.06.09 | Naturschutz
Das Hochwasserrückhaltebecken Glashütte steht exemplarisch für Hochwasserschutz im Osterzgebirge. Es ist eines von vielen Projekten der Landestalsperrenverwaltung zum technischen Rückhalt von Hochwasser. Durch die geplanten Dämme werden aber nicht nur die Täler im Osterzgebirge zerstört, sondern der Hochwasserschutz erfolgt durch rein technische Maßnahmen und lässt naturnahen Rückhalt außen vor.

Tourismus im Erzgebirge – Jobmotor mit angezogener Handbremse

14.05.09 | Wirtschaft
Neue Wege bei der Vermarktung einer Mittelgebirgsregion Sachsen - Michael Weichert, tourismuspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Landtagsfraktion, diskutierte mit Experten der Tourismusbranche über Herausforderungen und Chancen für den Tourismus im Erzgebirge.

Zwischen den Elbdeichen – Zukunft der Elbe im Spannungsfeld zwischen Binnenschifffahrt und Hochwasserschutz

11.05.09 | Naturschutz
Im Angesicht von Klimawandel und Hochwassergefahr wird der Ton zwischen den Elbe-Nutzern zunehmend rauer. Die Binnenschifffahrt leidet unter häufigem Niedrigwasser und will jeden Tropfen in der Elbe halten. Umweltschützer dagegen sehen die Auen durch die Baumaßnahmen an und in der Elbe gefährdet.

"Wer andern eine Grube gräbt" - Filmvorführung und Diskussion zum geplanten Kieswerk Söbrigen

27.04.09 | Wirtschaft
Die kleine Sternwarte Graupa platze fast aus den Nähten, jeder der 65 Plätze war besetzt. Die GRÜNE-Landtagsfraktion hatte Peter Hettlich, baupolitischen Sprecher der GRÜNEN- Bundestagsfraktion eingeladen, den Film "Wer andern eine Grube gräbt" vorzuführen und mit der "Bürgerinitiative gegen das Kieswerk in Dresden Söbrigen" über das Vorhaben im Südosten von Dresden zu diskutieren.

Aktueller Redebeitrag

Antje Hermenau: Mit dem, was sie heute zum Besten gegeben haben, wird Sachsen die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht bestehen können

18.06.08 | Bildung
(...) Sie haben sich, meine Damen und Herren von der CDU, so viel Mühe gegeben, den Wechsel des Ministerpräsidenten zu inszenieren: Sie haben lange öffentlich unter dem alten gelitten. Sie haben diesen dann professionell bzw. ohne viel Federlesen ausgetauscht. Und Sie haben die SPD zu einem Neuanfang des alten Spiels überredet – Dann höre ich die Rede des Ministerpräsidenten, und denke - dafür? Das ist alles? (...)

Johannes Lichdi: Gewaltiger Verlust von Lebensräumen, Rückgang und Artensterben in der Agrarlandschaft Sachsens dürfen nicht länger hingenommen werden!

30.05.08 | Naturschutz
(...) In den Diskussionen um das Artensterben wird das Problem häufig in ferne Länder verschoben. Die Tropischen Regenwälder werden oft genannt, auch zu Recht. Wir dürfen aber nicht vergessen: Der Verlust an biologischer Vielfalt ist auch ein sehr ernstes deutsches Problem. (...)

Johannes Lichdi: ESF-Stahlwerk Riesa - Wirtschaftsaufbau durch Gesundheits- und Umweltdumping ist menschlich zynisch und ökonomisch kurzsichtig

29.05.08 | Gesundheit
(...) Was ist Anlass dieser nunmehr dritten Debatte zum Stahlwerk Feralpi in Riesa? - Das Regierungspräsidium hat die Erhöhung der Kapazitäten auf 1 Million Tonnen Stahl am 1. August 2006 genehmigt. Die Bürgerinitiative hat vor kurzem ihre Klage gegen die Änderungsgenehmigung begründet. Sie kann nach meiner Beurteilung erhebliche rechtliche Bedenken gegen die Genehmigung anführen. (...)

Johannes Lichdi: Zeiten des ungebremsten Straßenbaus vorbei - zur Verfügung stehende Mittel in Instandsetzung und Entwicklung umweltfreundlicher Verkehrsträger stecken

17.04.08 | Naturschutz
(...) Wenn wir darüber hinaus wissen, dass der jährliche Bedarf zur Erhaltung des gegenwärtigen Straßen- und Brückenbestandes allein im Bereich der Bundesfernstraßen nach Einschätzung des Wirtschaftsministeriums jährlich 60 Millionen Euro und im Bereich der Staatsstraßen weitere 45 Millionen Euro beträgt, kann man ahnen, über welchen Verteilungskampf wir hier reden. (...)

Johannes Lichdi: Beitrag der Staatsregierung zum Stopp des Artensterbens bislang gering - wir brauchen Mentalitätswechsel in Regierung und Verwaltung

17.04.08 | Naturschutz
(...) Wir debattieren heute über den Umsetzungsstand der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (RL 92/43/EWG) von 1992 im Freistaat Sachsen. Der Freistaat Sachsen hat nach vielen Widerständen 270 FFH-Gebiete nach Brüssel gemeldet. Im Moment werden die FFH-Management-Pläne erstellt, 125 Managementpläne haben wir bereits, 69 befinden sich noch in Bearbeitung. Also, alles gut? (...)

Johannes Lichdi: Wiedereinführung der vollen Pendlerpauschale greift zu kurz und wird verkehrs- und klimapolitischen oder sozialen Herausforderungen nicht gerecht

16.04.08 | Arbeit
(...) Willkommen im Land der Populisten! Wenn in Bayern auf einmal für eine Wiedereinführung der vollen Pendlerpauschale geworben wird, kann man das ja mit den Landtagswahlen im Herbst begründen. Da bilden sich dann schnell mal Allianzen zwischen Herrn Huber in Bayern und Herrn Lafontaine in Saarbrücken. Und weil es so schön klingt, ist die FDP gleich mit dabei. (...)

Johannes Lichdi: Intensive Landwirtschaft in Sachsen - Folgen für den Natur- und Artenschutz nicht verschweigen!

16.04.08 | Naturschutz
(...) Wenn heute über die wirtschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft gesprochen wird, dann darf über die Folgen der intensiven Landwirtschaft für den Natur- und Artenschutz nicht geschwiegen werden. (...)

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