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Eva Jähnigen auf Sommertour durch Sachsen

Auch in diesem Jahr hat sich Landtagsabgeordnete Eva Jähnigen auf Sommertour begeben. Schwerpunkt ihrer viertägigen Reise durch den Landkreis Sächsische Schweiz / Osterzgebirge (SOE) waren die Folgen von Hochwasser und Starkregen.

Am ersten Tag besuchte sie deshalb per Weißeritztalbahn und Fahrrad die Gegend um Dippoldiswalde und traf sich mit dem Oberbürgermeister von Dippoldiswalde sowie mit den Geschäftsführerinnen der Landeschaftspflegeverbände SOE und Sachsen.
Neben der Auswertung der Hochwasserfolgen ist der schon lange versprochene Wiederaufbau der Weißeritztalbahn nach Kipsdorf in dieser Region ein wichtiges Thema. Denn die Fahrgastzahlen der Weißeritztalbahn lassen zu wünschen übrig. Aber leider gibt es bis jetzt noch kein integriertes Tourismuskonzept für die reizvolle Region um den Rabenauer Grund und die Talsperre Malter!

Am zweiten Tag informierte sich die kommunal- und verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion gemeinsam einem Vertreter der GRÜNEN LIGA Osterzgebirge e. V. vor Ort bei Vertretern der Landestalsperrenverwaltung über den Planungsstand der Hochwasserschutzbecken im Einzugsbereich der Müglitz und den weitgehend fertigen Bau des Hochwasserbeckens Briesnitz in Nähe der Stadt Glashütte.
Bei der Bürgersprechstunde in Glashütte nutzten mehrere Bürger die Gelegenheit, um mit der Abgeordneten kommunale, landes- und bundespolitische Themen zu diskutieren.

Freital war am nächsten Tag Etappenziel. Dabei standen die Potenziale und Hürden des Radverkehrs in Freital im Blickpunkt. Gemeinsam mit Pressevertretern, dem ADFC Sachsen, Bürgerinnen und Bürgern sowie GRÜNEN aus Freital musste dabei festgestellt werden, dass in Freital die Potenziale des Alltags- und Tourismusradverkehrs noch lange nicht erschlossen sind.

Am letzten Tag besuchte Eva Jähnigen auf einer Fahrradexkursion neuralgische Punkte des Hochwasserschutzes in Pirna - so zum Beispiel die Altstadt und die Schiffertorvorstadt, den Ortsteil Pratzschwitz und die zunehmenden Böschungsrutschungen im Bereich Obervogelgesang/ Wehlen. Im Anschluss beriet sich Jähnigen mit einer Bürgerinitiative aus Cunnersdorf / Gohrisch zum Thema Abwassergebühren und Verwaltungstransparenz.

Nach ihrer Sommertour zog die Landtagsabgeordnete ein Zwischenfazit in Sachen Hochwasser. „Schadensbeseitigung und technische Hochwasserschutzmaßnahmen werden mit großem Engagement angekurbelt. Die Alarmsysteme haben offenbar dieses Mal ebenso funktioniert wie die Rückhaltung in den großen Talsperren.“
Als Kritikpunkt sieht Jähnigen jedoch Thema der zunehmenden Versiegelung:“ Keiner der Bürgermeister, die ich besuchte, hat Auskunft zu Bilanzen über Ver- und Entsiegelung gegeben! Auch der nachhaltige Betrieb der Ackerflächen wird nur sehr zögerlich in Angriff genommen. Hier besteht großer Handlungsbedarf im Freistaat Sachsen – ebenso wie bei der Gewinnung von Retentionsflächen.“

Hier finden Sie einige Impressionen der Sommertour ...

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