NPD in Sachsen
Der Wahlerfolg der NPD kommt für Kenner des Problems nicht überraschend. Die rechtsextremistische Partei hat Sachsen seit fast 10 Jahren systematisch zu ihrem Schwerpunktland ausgebaut. Bei der Landtagswahl im September 2004 erhielt die NPD 191.000 Stimmen. 1999 hatten lediglich 19.000 Personen die NPD gewählt. Die Wähler der NPD sind überwiegend männlich, jung und kommen aus ländlichen Regionen. Ein Viertel aller Männer zwischen 18 und 24 Jahren haben die Rechtsextremisten gewählt. Die bisherige Wählerschaft nimmt in den Jahrgangsgruppen mit zunehmendem Alter kontinuierlich ab. Vor allem Nichtwähler zog die NPD an. Auch 28.000 Erstwähler gaben der rechtsextremistischen Partei ihre Stimme. ...mehr
Aktuelle Pressemeldung
PM 2010-245: Freistaat plant trotz deutlichem Anstieg rechtsmotivierter Gewalt massive Einschnitte bei Demokratieförderung
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag warnt vor der geplanten Kürzung des Haushaltstitels 'Zuschüsse für Maßnahmen zur Stärkung von Demokratie und Vorbeugung antidemokratischen Handelns' im Entwurf des Doppelhaushalts 2011/12 um je eine Million Euro. [mehr]
Aktueller Redebeitrag
Miro Jennerjahn zur Israel-Debatte - Es ist eine Schande für Sachsen und für Deutschland, dass solche Debatten von Ihnen angezettelt werden
"Es ekelt mich an, wenn Sie, meine Dame und meine Herren von der NPD, in Ihrer scheinheiligen Verlogenheit, sich als friedliebende Partei darstellen." - Redebeitrag des Abgeordneten Miro Jennerjahn zur Aktuellen Debatte der "Sächsisch-israelische Partnerschaft" in der 18. Sitzung des Sächsischen Landtages, 17. Juni, TOP 2 [mehr]
Kontakt

Miro Jennerjahn
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01067 Dresden
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Telefax: 0351 / 493 48 09




