Zum Inhalt springen

Sachsens Hebammen brauchen unsere Unterstützung!

Die GRÜNE-Landtagsfraktion bei der Hebammen-Demo in Dresden

Die GRÜNE-Landtagsfraktion solidarisierte sich mit den Forderungen der Demonstrierenden in Dresden zum internationalen Hebammentag am 5. Mai. Auch sie fordert eine schnelle Lösung des Haftpflichtproblems und bessere Arbeitsbedingungen für Hebammen und nahm an der Demonstration teil. 

Seit 2008 haben die Kosten für die Haftpflichtversicherung jede vierte Hebamme gezwungen, ihren Beruf aufzugeben, und das auch im Freistaat. Viele Geburtshäuser bangen um ihre Zukunft. Dabei stellen Hebammen eine unerlässliche Hilfe und Unterstützung für die Betreuung und Beratung werdender Mütter und Väter dar.

Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion forderte von der Sächsischen Staatsregierung, dass endlich für Klarheit in Form von gesicherten Daten und Zahlen zur Versorgung mit Hebammenhilfe gesorgt wird. Versorgungslücken müssen erkannt werden, damit sich jede Frau frei entscheiden kann, ob sie ihr Kind im Krankenhaus, im Geburtshaus oder zu Hause gebären möchte.

GRÜNE wollen:
- Hebammen stärken
- Wahlfreiheit in der Geburtshilfe für alle Frauen
- Stärkung der natürlichen Geburt
- Sicherstellung der Hebammenversorgung in Sachsen

GRÜNE fordern:
- Reform des Haftungsrechts in der Geburtshilfe
- Bessere Arbeitsbedingungen und Vergütung für Hebammen
- Stärkung der Familienhebammen
- Landesweite Statistik über die Hebammenversorgung in Sachsen

In einer Kleinen Anfrage wurde die Situation der "Freiberuflichen Hebammen im Freistaat Sachsen" erfragt (Drs. 5/14095). Die Antworten der Staatsregierung darauf fielen ernüchternd aus.

Politikfelder