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Selbstbestimmtes Leben

Die Frage "Wie will ich leben?" stellt sich im laufe des Lebens immer wieder. Etwa, wenn persönliche Bedürfnisse oder das Lebensumfeld sich verändern. Wichtig für jeden Einzelnen ist es, selbstbestimmt leben zu können und ein aktiver Teil der Gesellschaft zu sein. Das bedeutet, alle Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf müssen die Chance haben, sich bewusst für eine bestimmte Art des Wohnens und Lebens entscheiden zu können. Die Sächsische Staatsregierung ignoriert diesen Anspruch.

» selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderung

» Pflegebedingungen verbessern

» Hospiz- und Palliativarbeit unterstützen

» Seniorenmitwirkung verbessern

Pflegebedingungen verbessern

Im Pflegebereich stehen wir vor einer der größten gesellschaftli­chen Herausforderungen der nächsten Jahre, die strukturelle Änderungen notwenig macht.. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen setzen sich insbesondere für die Verbesserung der lokal organisierten häuslichen Versorgung ein. Gegen den Fachkräftemangel fordert die GRÜNE-Fraktion eine Reform der Pflegeausbildung, bessere Bezahlung in den Pflegeberufen und faire Arbeitsbedingungen. Wir setzen uns für einen angemessenen Personalschlüssel und den Abbau unnötiger Bürokratie ein.

» Es ist höchste Zeit für eine neue Pflegepolitik (Artikel)

» gemeinsamer Antrag von GRÜNEN, SPD und LINKE "Pflege braucht Zeit" - Reformstau in der Pflegepolitik in Sachsen auflösen (Drs. 5/10337)

» Rede der Landtagsabgeordneten Elke Herrmann zum Antrag (Drs. 5/10337) am 18. Oktober 2012 im Sächsischen Landtag

» gemeinsamer Antrag von GRÜNEN, SPD und Linke "Pflege braucht Pflege - Für eine Reform der Pflegepolitik in Sachsen und auf Bundesebene" (Drs.5/7080)


Die GRÜNE-Fraktion möchte, dass in Sachsen ambulante Wohnformen für Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf ausgebaut werden. Bislang hat das Land seine Steuerungsverantwortung für diesen Bereich nicht ausreichend wahrgenommen. In Sachsen leben, verglichen mit dem Bundesdurchschnitt, überproportional viele Menschen mit Behinderung in stationären Einrichtungen. Nur ein knappes Drittel ist ambulant untergebracht. Das wollen wir ändern, denn unsere Pflegepolitik folgt dem Leitsatz 'ambulant vor stationär'. Immerhin leben bundesweit 42,7 Prozent bereits in ambulanten Wohnformen.

» GRÜNER Antrag „UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen – Alternativen zum Heim schaffen und ambulante Wohnformen ausbauen“ (Drs. 5/9788)

» Pressemitteilung "Grüne wollen Alternativen zum Heim" (30. September 2013)

» GRÜNER Antrag "Ambulant vor stationär umsetzen - quantitative und qualitative Bestandsaufnahme von ambulanten Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderung und Unterstützungs- und Pflegebedarf" (Drs. 5/9500)


Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN engagiert sich für eine bessere Unterstützung der Angehörigen, die zuhause pflegen. Durch eine „Koordinierungsstelle Pflegebegleitung“ soll das bürgerschaftliche Engagement in der Altenhilfe und die Unterstützung Pflegender gezielt gefördert werden.

» GRÜNER Antrag „Strukturbildung für die Altenhilfe befördern - Koordinierungsstelle für Pflegebegleitung in Sachsen etablieren“ (Drs. 5/11588)


Sachsen braucht dringend eine interkulturelle Öffnung in der Pflege, die es allen pflegebedürftigen Personen ermöglicht, nach ihren individuellen Werten, kulturellen und religiösen Prägungen und Bedürfnissen zu leben. Bei den Angeboten der Altenhilfe muss mehr auf die Biografien der zu Pflegenden eingegangen werden. Dafür brauchen die Pflegekräfte Fort- und Weiterbildungen, die durch das Land Sachsen angeboten und koordiniert werden. Außerdem braucht Sachsen mehr haupt- und ehrenamtlich tätige MigrantInnen in der Altenhilfe. Darauf könnte die Staatsregierung in einer Handlungsempfehlung hinwirken, indem sie die Kommunen und Landkreise auffordert, sächsische MigrantInnenorganisationen in die regionalen Pflegenetze einzubeziehen.

» GRÜNER Antrag „Kultursensible Altenhilfe in Sachsen fördern - ein Beitrag zur interkulturellen Öffnung“(Drs. 5/11887)

 

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Hospiz- und Palliativarbeit unterstützen

In den kommenden Jahren wird die Zahl pflegebedürftiger und schwerstkranker Menschen aufgrund des demographischen Wandels stark zunehmen. Daher brauchen wir eine Anpassung der Versorgungsstrukturen an die Bedürfnisse der Betroffenen. Notwendig sind außerdem die gezielte Aus- und Weiterbildung im Hospiz- und Palliativbereich sowie ein Ausbau der interdisziplinären Forschung. Vor allem im ländlichen Raum eine flächendeckende ambulante Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen gewährleisten. Das wird nur mit einer kontinuierlichen Förderung durch das Land und die Kommunen möglich sein.

» GRÜNER Antrag "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland jetzt unterzeichnen" (Drs. 5/11587)

» Pressemitteilung "Demografischer Wandel erfordert Auseinandersetzung mit Sterbebegleitung" vom 9. Juli 2013

» Rede der Landtagsabgeordneten Elke Herrmann zum Antrag (Drs. 5/11587) am 10. Juli 2013 im Sächsischen Landtag

» GRÜNER Antrag "Leben und Sterben in Würde - 'Konzeption zur Hospiz- und Palliativarbeit im Freistaat Sachen' umsetzen" (Drs. 5/6972)

» Pressemitteilung zur öffentlichen Anhörung zum Antrag (Drs. 5/6972) vom 21. Mai 2012

 

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Seniorenmitwirkung in Sachsen stärken

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN möchten für ältere Menschen in Sachsen verbindliche Möglichkeiten schaffen, ihre Interessen politisch zu vertreten. Dafür braucht es unserer Ansicht nach nicht zwingend ein Seniorenmitwirkungsgesetz. In einem Positionspapier zeigt die GRÜNE-Fraktion, wie die bestehenden Strukturen gestaltet sein sollten, damit Senioren bei politischen Entscheidungen mehr als bisher (an-)gehört werden und mitbestimmen können.

» GRÜNES Positionspapier "Seniorenmitwirkung in Sachsen stärken" (Dezember 2013)

Politikfelder