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Artgerechte Haltung ist zukunftsfähig

Gemeinsam mit Tierschutzverbänden konnten die GRÜNEN Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz 2002 verankern. Trotzdem ist es Tierschützern nach wie vor nicht möglich, für Tiere zu klagen. Deshalb fordern wir ein Klagerecht für anerkannte Tierschutzverbände. Mit einem entsprechenden Tierschutzverbandsklagegesetz könnte Sachsen Vorreiter eines effektiven Tierschutzes werden.
Wir wollen die Lebensbedingungen von Tieren in der Landwirtschaft weiter verbessern. Nur eine artgerechte Tierhaltung ist zukunftsfähig. Sie bedeutet nicht nur Tierschutz, sondern auch mehr Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen.
Wir fordern auch, die Haltungsvorschriften in Zirkussen und Tierschauen am heutigen Erkenntnisstand von Biologie, Tiermedizin und Ethik auszurichten und eine Positivliste der Tiere aufzustellen, die im Zirkus artgerecht gehalten werden können.
Wir wollen tierversuchsfreie Alternativ- und Ersatzmethoden in der Forschung und deren schnellen und verbindlichen Einsatz in der Praxis. 

Aktuelle Pressemeldung

Landwirtschaftsminister Schmidt zeigt der Presse leider nur Vorzeigebetriebe

06.08.15 |
Die stichprobenartige Überprüfung einer Arbeitsgruppe aus dem Verbraucherschutzministerium deckte zahlreiche Missstände auf

Der Tierschutzbeirat der Staatsregierung ist bisher nur ein Feigenblatt

03.08.15 | Tierschutz
Tierschutzbeirat ohne nennenswerte Kompetenzen - Sachsen braucht einen unabhängigen, weisungsfreien Experten

Akzeptanz der Wölfe in Sachsen nicht selbstverständlich

26.06.15 | Umwelt
Heute hat sich der Umweltausschuss des Sächsischen Landtags in einer öffentlichen Anhörung mit dem Wolf beschäftigt. Wolfram Günther, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Landtagsfraktion, warnt vor Hysterie: "Viel zu oft spuken die Schauergeschichten der Gebrüder Grimm durch unser kollektives Unterbewusstsein. Jenseits der Märchenwelt ist der Wolf kein ernsthaftes Problem."

Weltbauerntag: Image-Problem der Landwirtschaft ist nicht allein den Bauern anzulasten - Politik muss neuen Rahmen setzen

01.06.15 |
Landwirtschaftsminister Schmidt und Verbraucherschutzministerin Klepsch verschließen vor Problemen die Augen.

Das ungebremste Artensterben in Sachsen geht weiter

22.05.15 | Umwelt
Wolfram Günther, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion, fordert Sachsens CDU auf, ihren Worten zu besserem Umwelt- und Naturschutz endlich Taten folgen zu lassen.

Landesmittel für Tierarzt- und Futtermittelkosten in Tierheimen werden nicht erhöht

15.04.15 | Haushalt
Die ehrenamtliche Arbeit in den etwa 30 Tierheimen in Sachsen hat mehr Unterstützung verdient.

Schweinehaltung/Tierschutz - Weitere Verstöße gegen Haltungsbedingungen in Sachsen-Anhalt aufgedeckt - Was ist mit Sachsen?

05.03.15 | Landwirtschaft
Die Sächsische Staatsregierung stellt sich weiter taub und blind; dabei gibt es auch hier in Sachsen Belege für massive Verstöße bei der Tierhaltung.

Aktuelle Nachrichten

GRÜNE legen Verbandsklagegesetz für Tierschutzvereine vor

04.10.07 | Naturschutz
Zum Welttierschutztag am 4. Oktober legt die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag den Entwurf für ein Tierschutzverbandsklagegesetz vor.

Aktueller Redebeitrag

Elke Herrmann: Maßnahmen gegen die Vogelgrippe müssen der realen Gefahr angemessen sein

16.03.06 | Naturschutz
(...) Maßnahmen müssen natürlich der realen Gefahr angemessen sein. Darüber, was die reale Gefahr ist, unterscheiden sich offenbar auch hier die Ansichten. Ich möchte deshalb kurz auf die aktuelle Einschätzung der Situation durch Wissenschaftler eingehen. (...)

Michael Weichert: Auswirkungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auf die sächsische Landwirtschaft

10.03.05 | Naturschutz
(...) Im Bereich der ökologischen Landwirtschaft sind die Standards weitaus höher als in der konventionellen Landwirtschaft und was der Präsident des Bauernverbandes als „Terror und Alptraum“ klassifiziert, ist für ökologische Betriebe geübte Praxis. Es geht um nichts weniger als die Einhaltung von Umwelt- und Tierschutzstandards und deren Dokumentation. Das geht nicht ohne Kontrolle und ein Mindestmaß an Bürokratie. (...)

Politikfelder