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Pressemitteilung | 18.01.05

PM 2005-006: Keine Rolle rückwärts zur Käfighaltung

Sachsens Lebensmittelbehörde für Kontrolle der Eier zuständig

"Die Dioxin-Belastung der Böden ist ein generelles Problem für die Land- und Forstwirtschaft", so Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag. "Sachsens Lebensmittelbehörde ist aufgefordert, verstärkt im Hinblick auf die neuen, seit 01. Januar 2005 geltenden, Dioxin-Grenzwerte zu kontrollieren. Belastete Eier müssen sofort aus dem Verkehr gezogen werden."

"Eier aus der industriellen Käfighaltung sind keine Alternative zur Freilandhaltung, sondern Tierquälerei. Probleme bei der Freilandhaltung dürfen nicht gegen tiergerechte Haltungsformen instrumentalisiert werden", so Hermenau.

"Es ist wichtig, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher ihr Engagement für den Tierschutz auch weiterhin durch den Kauf von Eiern aus Boden-, Freiland- und Biohaltung dokumentieren", so die Fraktionsvorsitzende.

"Für die Freilandhaltung müssen Standards für die Schadstoffbelastung der

Böden festgelegt werden. Der regelmäßige Austausch der Böden und die Begrünung der Auslauffläche sind zu prüfen. Grünpflanzen absorbieren das vorhandene Dioxin im Boden", so Hermenau abschließend.

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