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Die Waldbrände 2022, von denen in Sachsen über 150 Hektar betroffen waren, sind die schwersten, die Sachsen je erlebt hat. Auch jenseits dieser akut sichtbaren Bedrohung leiden die Wälder des Freistaats unter Wassermangel, länger werdenden Hitzeperioden, Borkenkäferbefall und historisch bedingten Monokulturen. Diese Waldkrise macht auch um Freiberg keinen Bogen, im Gegenteil – neben der Sächsischen Schweiz gehört Mittelsachsen zu den am stärksten betroffenen Gebieten.

Dabei ist der Wald für uns alle existenziell: Als Wasserspeicher und Hochwasserschutz, als Luftfilter und Kohlenstoffsenke, als ein Ort der Artenvielfalt – und nicht zuletzt als Grundpfeiler lokaler Wertschöpfung und als Erholungsort. Bereits ein teilweiser Ausfall dieser Leistungen sorgt für erhebliche, öffentliche Kosten, weshalb die Wiederbewaldung beschleunigt und der Waldumbau zu klimastabilen und naturnahen Wäldern (auch mit Hilfe geeigneter Förderinstrumente) zügig vorangetrieben werden muss.

Wie sieht so ein zukunftsfester Wald aus? Wie gelingt der Weg dahin, ohne die regionale Forstwirtschaft zu überfordern? Wie kann die FSC-Zertifizierung dabei helfen?

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, werden 

  • Volkmar Zschocke, Sprecher der sächsischen Landtagsfraktion für Umwelt, Naturschutz und Landwirtschaft,
  • Johannes Brink, Mitglied im Freiberger Stadtrat für BÜNDNIS90/GRÜNE,
  • Andreas Streich, Leiter der Abteilung Grünanlagenunterhaltung/Forst der Stadt Chemnitz und
  • Carola Zscheile, Mitglied von Parents for Future, Freiberg Klimaneutral, Freiberg Pflanzt,
zunächst einen inhaltlichen Einstieg in die Themen klimaangepasste Waldentwicklung und FSC-Zertifizierung geben. Im Anschluss sind alle herzlich eingeladen, gemeinsam in die Diskussion zu kommen. 

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