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Bildung | 14.01.15

Der Volkshochschulverband zu Gast bei den GRÜNEN im Landtag

Abgeordnete Petra Zais und Franziska Schubert mit Prof. Dr. Ulrich Klemm (li.) und Matthias Weber vom Sächsischen Volkshochschulverband
v.li.n.re.: Prof. Dr. Ulrich Klemm, Petra Zais, Franziska Schubert, Matthias Weber

Am 13.01.2015 folgten Matthias Weber und Prof. Dr. Ulrich Klemm, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer des Sächsischen Volkshochschulverbandes (SVV), einer Einladung der GRÜNEN-Abgeordneten Petra Zais und Franziska Schubert zu einem Gespräch in den Landtag.

Es wurden schwerpunktmäßig drei Themen diskutiert:

Seit Langem setzt sich der Verband für eine Differenzierung in der Förderpraxis von Kursen und Veranstaltungen der Volkshochschulen im städtischen und ländlichen Raum ein. Bisher gelten die gleichen Anforderungen bezüglich Mindestteilnehmerzahl und Veranstaltungsformate, was der Lebenswirklichkeit in den verschiedenen Regionen des Freistaates immer weniger gerecht wird. Der ländliche Raum, so kam man überein, stehe vor anderen Herausforderungen als die Ballungsräume, was sich in der Angebotsgestaltung und dem örtlichen Agieren der Volkshochschulen, aber auch in der staatlichen Förderung niederschlagen müsse.
Zweites Thema des Treffens war die Weiterbildungskonzeption des Freistaates, die 2014 verabschiedet wurde. Ziel sei es nun, das Konzept möglichst zügig umzusetzen und die Weiterbildungsgesetzgebung zu novellieren. Hierzu sei man bereits im Gespräch zu Prioritäten und Zeitplänen.
Schließlich widmeten sich die Gesprächspartner der Integrations- und Asylpolitik in Deutschland und Sachsen und der Rolle der Volkshochschulen in diesem Bereich. Vorrangig informierten sich Petra Zais und Franziska Schubert über die Projektbewerbung des Volkshochschulverbandes, der über eine Förderung aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU (AMIF) Sprachkurse für Flüchtlinge und Asylsuchende anbieten will.

Im Rahmen des Treffens wurden Informationen und Positionen ausgetauscht sowie Handlungsbedarfe besprochen. Der bewährte Austausch soll bei weiteren regelmäßigen Gesprächen fortgesetzt werden.

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