Zum Inhalt springen

Energiebedarf schnell und vollständig mit erneuerbaren Energien decken

Energiepolitik in den Zeiten des Klimawandels bedeutet die möglichst schnelle und vollständige Umstellung unserer Energieversorgung auf heimische erneuerbare Energien. Wir treten für eine Klimaschutzpolitik ein, die in  der Lage ist, die Erwärmung der Erdatmosphäre auf 2°C seit Beginn der Industrialisierung zu begrenzen. Dafür müssen wir unsere Treibhausgasemissionen bis 2050 auf 90 % des Niveaus von 1990 senken. Eine Braunkohleverstromung mit seinem sehr hohen CO-2 Emissionen können wir uns daher nicht länger leisten. Deshalb treten wir für den geordneten Ausstieg aus der Braunkohleverstromung ein. Wir treten für einen schnellen Ausbau der Photovoltaik ein. Wir wollen die Windenergie mit der Ersetzung alter durch neue Anlagen (Repowering) und die Ausweisung neuer Windgebiete voranbringen. Ein Ausbau ist unter Beachtung des Natur- und Landschaftsschutzes möglich. Biomasse auf Reststoffbasis bietet Chancen für die Wertschöpfung im ländlichen Raum. Wir treten für die Förderung einer schnellen energetischen Sanierung des Altbaubestands ein.

Aktuelle Pressemeldung

Kauf der Braunkohlensparte von Vattenfall durch Greenpeace wäre ein Weg aus der Kohle-Sackgasse

06.10.15 |
Damit bietet sich die Chance für einen Kurswechsel in die neue Energiewelt und hin zu entschlossenem Klimaschutz.

Verkaufsangebot von Vattenfall in Financial Times - Wer trägt die Risiken bei einem Verkauf?

22.09.15 |
Was stellt die Sächsische Staatsregierung potenziellen Interessenten in Aussicht? Sollen hier Langzeitrisiken auf den Steuerzahler abgewälzt werden?

Ostdeutsches Energieforum oder Kohlerettungsgipfel der Ministerpräsidenten?

17.09.15 | Energie
Braunkohleverstromung oder Klimaschutz? - Beides geht nicht! Die Staatsregierung muss alle Pläne für neue Tagebauvorhaben endgültig begraben.

Anhörung Strukturwandel in Braunkohleregionen: Stabile Förderung durch Kohleunternehmen, Bund und Länder nötig

04.09.15 | Energie
"In der Anhörung eines Gesetzentwurfs der Linken zur Einrichtung eines Strukturwandelförderfonds wurde deutlich, dass über längere Zeiträume eine stabile Unterstützung der Bergbauregionen nötig sein wird. Dafür brauchen wir keinen 'Masterplan', sondern eine wirksame Unterstützung der Akteure vor Ort", erklärt Dr. Gerd Lippold, energiepolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion.

Ja zu ergebnisoffener Suche eines Atommüll-Endlagers - GRÜNE: Skepsis bei Eignung des Erzgebirges

16.08.15 |
Wir bestehen auf eine Auswahl, die nach streng wissenschaftlichen Kriterien zu erfolgen hat. Wenn es um sicheren Einschluss für hunderttausende Jahre geht, kann es keine günstige Lösung geben. Bestmögliche Sicherheit ist das einzig sinnvolle Kriterium.

Zu viel Gülle - Hälfte des sächsischen Grundwassers in schlechtem chemischen Zustand

20.07.15 |
Die Verursacher sollten Wasseraufbereitung zahlen, nicht die Wasserversorger und Kunden

Gegen geltendes Umweltrecht: Vattenfall zerstört bedeutendes Biotop nahe Weißwasser

13.07.15 | Umwelt
Gefahr im Verzug - Umweltminister Schmidt muss unverzüglich handeln

Aktuelle Nachrichten

"Es gibt keinen Öko-Sozialismus" - Antje Hermenau im Interview mit der taz

24.05.07 | Klimaschutz
taz: Frau Hermenau, in der aktuellen Klimadebatte fordern die Grünen vor allem Dinge, die viel Geld kosten. Wie kommt bei ostdeutschen Hartz-IV-Empfänger eigentlich der Vorschlag an, jeder solle sich einen Toyota Prius kaufen, Listenpreis von 25.000 Euro aufwärts? Antje Hermenau: Mit dem Auftritt unserer Bundesspitze war ich in dieser Frage auch nicht immer ganz zufrieden. (...)

GRÜNE fordern neues sächsisches Energieprogramm

20.12.06 | Klimaschutz
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag hat heute von der Staatsregierung ein neues sächsisches Energieprogramm eingefordert und eigene Thesen dazu vorgestellt.

Die Strombörse EEX hilft bei der Reduktion von CO2 - die Politik nicht

16.07.06 | Wirtschaft
Trotz besten Sommerwetters konnte sich Michael Weichert, wirtschaftspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, über Zuspruch bei seiner Veranstaltung "Energie- und CO2-Zertifikatshandel an der EEX in Leipzig" freuen.

Johannes Lichdi bei den Oederaner Energietagen

25.04.06 | Klimaschutz
Unter dem Motto "Neue Energien für Neue Arbeitsplätze" fand am 25. April in Oederan im Rahmen der Woche der erneuerbaren Energien eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie aus der weißrussischen Stadt Masyr statt.

GRÜNE schenken Milbradt Kinogutscheine für den Film 'Die Wolke'

23.03.06 | Klimaschutz
"Da der Ministerpräsident rationalen Argumenten in Fragen der Atompolitik nicht zugänglich ist, wollen wir keine Möglichkeit ungenutzt lassen, ihn zur Vernunft zu bringen", kommentierte Fraktionsvorsitzende Antje Hermenau das Geschenk. Dem Ministerpräsidenten wünschte sie einen lehrreichen Kinoabend im Jahre 20 nach Tschernobyl.

Aktueller Redebeitrag

Johannes Lichdi: Klimawandel in Sachsen politisch gewollt?

22.06.06 | Klimaschutz
(...) Schon nach dem Stand der heutigen Forschung wissen wir, dass alle bisherigen CO2 –Minderungspläne Makulatur sind. Das Kyoto-Ziel bringt uns keinen echten Schritt weiter. Die Einhaltung des sächsischen Klimaprogramms gibt nicht einmal annähernd die Richtung vor, in die wir uns bewegen müssen. Auf gut Deutsch muss man formulieren: Wir müssen uns beim Klimaschutz anstrengen und zwar richtig. (...)

Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: ernüchternde Bilanz zum Stand der sächsischen Energieforschung

11.05.06 | Hochschule und Wissenschaft
(...) Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern liegt eine der größten Chancen von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in dem bei weitem noch nicht ausgeschöpften technologischen Potential. Die wirkungsvolle Umsetzung der Strategie „Weg vom Öl“ muss deshalb untrennbar mit einer Intensivierung der Energieforschung verbunden werden. (...)

Michael Weichert: volkswirtschaftlicher Schaden durch Zusatzgewinne bei Energieversorgern

10.05.06 | Klimaschutz
(...) unsere Fraktion hat mit Freude zur Kenntnis genommen, dass unsere energiepolitischen Initiativen an der Koalition nicht folgenlos vorbeigehen. Die CDU-Fraktion hat sich auf ihrer Klausur im März in Zinnwald für ein Verbot der Einrechnung kostenlos erteilter Emissionszertifikate in die Kostenkalkulation der Stromerzeuger ausgesprochen. (...)

Michael Weichert: Energie-Effizienz und Energie-Einsparung stärker gewichten

06.04.06 | Klimaschutz
(...) Man braucht kein Prophet für die Vorhersage zu sein, dass die Preise sich nicht an ihren Antragstext halten und mittelfristig weiter zulegen werden. Ein besserer Durchgriff über das Kartellrecht und die Netzregulierung werden uns hoffentlich eine kurze Entlastung bringen, aber tendenziell werden die Preise nur eine Richtung kennen – nach oben. (...)

Johannes Lichdi: Sachsen braucht keine Option auf Atomkraft

05.04.06 | Naturschutz
(...) Wir möchten anlässlich des 20. Jahrestages des Reaktorunglücks von Tschernobyl nicht versäumen, den vielen Initiativen in Sachsen zu danken, die auch im 20. Jahr nach dem Unglück aktiv sind und Solidarität üben. (...)

Antje Hermenau: Wettbewerbssituation auf dem sächsischen Strommarkt und an der Leipziger EEX

25.01.06 | Wirtschaft
(...) Wenn ich vom sächsischen Strommarkt spreche, so ist mir bewusst, dass es hier weder um einen separaten, von den anderen Bundesländern abgekoppelten Markt noch um eine Institution handelt, auf dem sich der Preis über Angebot und Nachfrage regelt. Und doch machen der sächsische Blick und damit der Blick des Landtages auf dieses Geschehen Sinn (...)

Antje Hermenau: „Strom- und Gaspreise auf Rekordniveau und die Energieaufsicht der Sächsischen Staatsregierung“

25.01.06 | Klimaschutz
(...) Wir können zunächst einmal feststellen, dass die Gas- und Energieversorgungsunternehmen durch die energiepolitischen Debatten hier im Hause wenig beeindruckt worden sind, denn sonst wäre uns die neuerliche Preiserhöhungsrunde zum 1. Januar dieses Jahres erspart geblieben. (...)

Politikfelder