Zum Inhalt springen

Energiebedarf schnell und vollständig mit erneuerbaren Energien decken

Energiepolitik in den Zeiten des Klimawandels bedeutet die möglichst schnelle und vollständige Umstellung unserer Energieversorgung auf heimische erneuerbare Energien. Wir treten für eine Klimaschutzpolitik ein, die in  der Lage ist, die Erwärmung der Erdatmosphäre auf 2°C seit Beginn der Industrialisierung zu begrenzen. Dafür müssen wir unsere Treibhausgasemissionen bis 2050 auf 90 % des Niveaus von 1990 senken. Eine Braunkohleverstromung mit seinem sehr hohen CO-2 Emissionen können wir uns daher nicht länger leisten. Deshalb treten wir für den geordneten Ausstieg aus der Braunkohleverstromung ein. Wir treten für einen schnellen Ausbau der Photovoltaik ein. Wir wollen die Windenergie mit der Ersetzung alter durch neue Anlagen (Repowering) und die Ausweisung neuer Windgebiete voranbringen. Ein Ausbau ist unter Beachtung des Natur- und Landschaftsschutzes möglich. Biomasse auf Reststoffbasis bietet Chancen für die Wertschöpfung im ländlichen Raum. Wir treten für die Förderung einer schnellen energetischen Sanierung des Altbaubestands ein.

Aktuelle Pressemeldung

Gegen geltendes Umweltrecht: Vattenfall zerstört bedeutendes Biotop nahe Weißwasser

13.07.15 | Umwelt
Gefahr im Verzug - Umweltminister Schmidt muss unverzüglich handeln

Bei Akw Temelin tritt Strahlung aus - GRÜNE: Trotz geringer Kontamination nicht zur Tagesordnung übergehen

06.07.15 |
Die Tatsache, dass ein zwölf Jahre alter Druckreaktorblock Undichtigkeiten entwickelt, muss Anlass für umfassende Sicherheitsüberprüfung sein.

Braunkohle/Umsiedlungsstopp: Nach Vattenfall muss sich auch Staatsregierung der Realität stellen

26.06.15 | Energie
Nach der Ankündigung des Bergbaubetreibers Vattenfall, seine Umsiedlungsvorbereitungen für die Erweiterung des Tagebaus Nochten in Sachsen zu stoppen, erklärt Gerd Lippold, energiepolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion: "Nach Vattenfall muss die Staatsregierung ihre Träume vom Kohlebergbau bis zum Ende des Jahrhunderts begraben. Die Unsicherheit für die betroffenen Anwohner muss beendet werden."

Braunkohle - Tillichs Vorstellung des 'Weiter so!' zeigt den Grad der Realitätsverweigerung

21.06.15 | Energie
Ministerpräsident Stanislaw Tillich sieht seine Braunkohlepolitik bestätigt. Sachsen hätte seine bundesweit vereinbarten CO2-Einsparziele bereits erreicht. - Ein schlechter Witz. Wir Sachsen blasen immer noch etwa 30 Prozent mehr Kohlendioxid pro Einwohner in die Luft als im bundesdeutschen Durchschnitt.

In Sachsen wird sich die Kohle wohl von der CDU verabschieden müssen

19.06.15 | Energie
Sachsens CDU-Fraktion widerspricht in einem Positionspapier nicht nur den Ausbauzielen für Erneuerbare Energien des CDU/SPD-Koalitionsvertrags. Sie bekräftigt auch ihr Bekenntnis zu einem sächsischen Alleingang bei der Braunkohle.

Tillich verschiebt Strukturwandel in Lausitz auf Nachfolger - Regieren leicht gemacht

29.05.15 | Klimaschutz
Gerät eine traditionsreiche Branche wie die Braunkohleindustrie in Schwierigkeiten, muss sie einer neuen Branche Platz machen. Das ist ein gewaltiger Umbruch, für den langfristige Strategien entwickelt werden müssen.

Energiedebatte im Landtag - Erschreckender Realitätsverlust bei CDU und SPD

27.04.15 | Energie
Für die CDU/SPD-Koalition in Sachsen scheint das, was ihr Bundeswirtschaftsminister vorschlägt, der energiepolitische Sündenfall zu sein.

Aktuelle Nachrichten

Die Strombörse EEX hilft bei der Reduktion von CO2 - die Politik nicht

16.07.06 | Wirtschaft
Trotz besten Sommerwetters konnte sich Michael Weichert, wirtschaftspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, über Zuspruch bei seiner Veranstaltung "Energie- und CO2-Zertifikatshandel an der EEX in Leipzig" freuen.

Johannes Lichdi bei den Oederaner Energietagen

25.04.06 | Klimaschutz
Unter dem Motto "Neue Energien für Neue Arbeitsplätze" fand am 25. April in Oederan im Rahmen der Woche der erneuerbaren Energien eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie aus der weißrussischen Stadt Masyr statt.

GRÜNE schenken Milbradt Kinogutscheine für den Film 'Die Wolke'

23.03.06 | Klimaschutz
"Da der Ministerpräsident rationalen Argumenten in Fragen der Atompolitik nicht zugänglich ist, wollen wir keine Möglichkeit ungenutzt lassen, ihn zur Vernunft zu bringen", kommentierte Fraktionsvorsitzende Antje Hermenau das Geschenk. Dem Ministerpräsidenten wünschte sie einen lehrreichen Kinoabend im Jahre 20 nach Tschernobyl.

Aktueller Redebeitrag

Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: ernüchternde Bilanz zum Stand der sächsischen Energieforschung

11.05.06 | Hochschule und Wissenschaft
(...) Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern liegt eine der größten Chancen von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in dem bei weitem noch nicht ausgeschöpften technologischen Potential. Die wirkungsvolle Umsetzung der Strategie „Weg vom Öl“ muss deshalb untrennbar mit einer Intensivierung der Energieforschung verbunden werden. (...)

Michael Weichert: volkswirtschaftlicher Schaden durch Zusatzgewinne bei Energieversorgern

10.05.06 | Klimaschutz
(...) unsere Fraktion hat mit Freude zur Kenntnis genommen, dass unsere energiepolitischen Initiativen an der Koalition nicht folgenlos vorbeigehen. Die CDU-Fraktion hat sich auf ihrer Klausur im März in Zinnwald für ein Verbot der Einrechnung kostenlos erteilter Emissionszertifikate in die Kostenkalkulation der Stromerzeuger ausgesprochen. (...)

Michael Weichert: Energie-Effizienz und Energie-Einsparung stärker gewichten

06.04.06 | Klimaschutz
(...) Man braucht kein Prophet für die Vorhersage zu sein, dass die Preise sich nicht an ihren Antragstext halten und mittelfristig weiter zulegen werden. Ein besserer Durchgriff über das Kartellrecht und die Netzregulierung werden uns hoffentlich eine kurze Entlastung bringen, aber tendenziell werden die Preise nur eine Richtung kennen – nach oben. (...)

Johannes Lichdi: Sachsen braucht keine Option auf Atomkraft

05.04.06 | Naturschutz
(...) Wir möchten anlässlich des 20. Jahrestages des Reaktorunglücks von Tschernobyl nicht versäumen, den vielen Initiativen in Sachsen zu danken, die auch im 20. Jahr nach dem Unglück aktiv sind und Solidarität üben. (...)

Antje Hermenau: Wettbewerbssituation auf dem sächsischen Strommarkt und an der Leipziger EEX

25.01.06 | Wirtschaft
(...) Wenn ich vom sächsischen Strommarkt spreche, so ist mir bewusst, dass es hier weder um einen separaten, von den anderen Bundesländern abgekoppelten Markt noch um eine Institution handelt, auf dem sich der Preis über Angebot und Nachfrage regelt. Und doch machen der sächsische Blick und damit der Blick des Landtages auf dieses Geschehen Sinn (...)

Antje Hermenau: „Strom- und Gaspreise auf Rekordniveau und die Energieaufsicht der Sächsischen Staatsregierung“

25.01.06 | Klimaschutz
(...) Wir können zunächst einmal feststellen, dass die Gas- und Energieversorgungsunternehmen durch die energiepolitischen Debatten hier im Hause wenig beeindruckt worden sind, denn sonst wäre uns die neuerliche Preiserhöhungsrunde zum 1. Januar dieses Jahres erspart geblieben. (...)

Johannes Lichdi: „Kyoto II: Aktuelle Weichenstellungen in der sächsischen Energie- und Klimapolitik“

09.12.05 | Klimaschutz
(...) Heute ist der letzte Tag der Konferenz von Montreal. Auf ihr soll entschieden werden, wie es die Welt nach Auslaufen des Kyoto-Protokolls im Jahre 2012 mit dem Klimaschutz halten will. Im Vergleich zu anderen war Deutschland relativ erfolgreich. Um das Kyoto-Ziel Deutschlands zu erreichen, müssen aber noch 20 Millionen Tonnen CO2 –Ausstoß eingespart werden. (...)

Politikfelder