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Energiebedarf schnell und vollständig mit erneuerbaren Energien decken

Energiepolitik in den Zeiten des Klimawandels bedeutet die möglichst schnelle und vollständige Umstellung unserer Energieversorgung auf heimische erneuerbare Energien. Wir treten für eine Klimaschutzpolitik ein, die in  der Lage ist, die Erwärmung der Erdatmosphäre auf 2°C seit Beginn der Industrialisierung zu begrenzen. Dafür müssen wir unsere Treibhausgasemissionen bis 2050 auf 90 % des Niveaus von 1990 senken. Eine Braunkohleverstromung mit seinem sehr hohen CO-2 Emissionen können wir uns daher nicht länger leisten. Deshalb treten wir für den geordneten Ausstieg aus der Braunkohleverstromung ein. Wir treten für einen schnellen Ausbau der Photovoltaik ein. Wir wollen die Windenergie mit der Ersetzung alter durch neue Anlagen (Repowering) und die Ausweisung neuer Windgebiete voranbringen. Ein Ausbau ist unter Beachtung des Natur- und Landschaftsschutzes möglich. Biomasse auf Reststoffbasis bietet Chancen für die Wertschöpfung im ländlichen Raum. Wir treten für die Förderung einer schnellen energetischen Sanierung des Altbaubestands ein.

Aktuelle Nachrichten

Stanislaw Tillich und die "Nadelstiche" gegen die Braunkohle - Staatsregierung setzt energiepolitische Geisterfahrt stur fort

03.12.15 | Energie
Die Anerkennung gesellschaftlicher Realität ist offenbar eine Fähigkeit, die in der sächsischen CDU über die letzten 25 Jahre auf breiter Front abhanden gekommen ist.

"Konflikte im Klimawandel“ - Das war der 9. Klimakongress

29.11.15 | Klimaschutz
Mehr als 200 Teilnehmer des 9. Klimakongresses der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen senden ein starkes Signal nach Paris. In diesem Jahr stand der Kongress unter dem Motto "Konflikte im Klimawandel".

Aktuelles aus dem Parlament: Die 23./24. Landtagssitzung

17.11.15 | Parlamentsberichte
Die Themen: Hochschulfinanzierung, Klimaschutz, Zwangsprostitution, Sachsens Personalplanung, Schulische Integration von Kindern & Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Ausschluss von Greenpeace aus Bieterverfahren um Lausitzer Braunkohlesparte von Vattenfall ist falsch

03.11.15 | Energie
Zur Meldung, die mit dem Verkauf der Lausitzer Vattenfall-Kohlesparte beauftragte Citigroup habe Greenpeace aus dem Bieterverfahren ausgeschlossen, erklärt Gerd Lippold, energie- und klimapolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion

Ausschluss von Greenpeace aus Bieterverfahren um Lausitzer Braunkohlesparte von Vattenfall ist falsch

03.11.15 | Klimaschutz
Zur Meldung, die mit dem Verkauf der Lausitzer Vattenfall-Kohlesparte beauftragte Citigroup habe Greenpeace aus dem Bieterverfahren ausgeschlossen, erklärt Gerd Lippold, energie- und klimapolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion

Aktuelles aus dem Parlament: Die 21./22. Landtagssitzung

06.10.15 | Parlamentsberichte
Die Themen: Bürgerbeteiligung erleichtern, Gesetzesinitiative Baumschutz, Aufarbeitung zum Thema DDR-Heimkinder

9. Sächsischer Klimakongress

21.07.15 | Klimaschutz
Am 28. November geht der mittlerweile 9. Sächsische Klimakongress der Frage nach, wo und wie "Konflikte im Klimawandel" ent- bzw. bestehen. Konkret geht es um die Auswirkungen internationaler Handelsabkommen wie TTIP auf den Klimaschutz, um den weiten Weg zwischen globalen Klimaschutzvereinbarungen und kommunalem Handeln sowie um soziale Konflikte, Flucht und Vertreibung aufgrund von Klimaveränderungen.

Aktuelle Pressemeldung

Klimacamp in Pödelwitz: Voller Erfolg für die Teilnehmenden und die Einwohner − Versuche der Kriminalisierung sind gescheitert

06.08.18 | Klimaschutz
Nach den Mibrag-Phantasien von "Provokationen, Schäden und Vandalismus" wurde ein absurder Aufwand betrieben, um dem selbstgeschaffenen Bild zu genügen.

GRÜNE fordern vom Ministerpräsidenten und der MIBRAG sich der Diskussion mit den Pödelwitzern und im Klimacamp zu stellen

26.07.18 | Klimaschutz
DIE GRÜNE-Landtagsfraktion wendet sich gegen die Kriminalisierung des Klimacamps durch die MIBRAG. Auch das Unternehmen und die Staatsregierung haben es durch ihr Verhalten in der Hand, dass das Klimacamp zu einem Ort der intensiven Diskussion und des friedlichen Protestes wird.

Regierungen der Braunkohleländer versteigen sich zu immer absurderen Thesen

26.06.18 | Energie
Als Störfeuer gegen die Arbeit der heute in Berlin zusammentretenden Kohlekommission versteigen sich die Regierungen der Braunkohleländer zu immer absurderen Thesen. Jetzt empfinden die Wirtschaftsminister der Kohleländer sogar die Netzentwicklungsplanungen der Bundesnetzagentur als >>politisch intendiert<<.

Sachsen kann sich nicht abducken – weder vor Extremwetterschäden noch vor seinem Beitrag zum nationalen Klimaschutz

13.06.18 | Klimaschutz
Anlässlich des heute vom Bundeskabinett beschlossenen Klimaschutzberichtes 2017, der eine Lücke von etwa 100 Millionen Tonnen CO2 zu den selbst gesteckten Klimaschutzzielen für 2020 offenbart, erklärt Gerd Lippold (GRÜNE): "Wir nehmen diese Lücke und die Extremwetterereignisse der vergangenen Wochen zum Anlass, die sächsische Rolle beim Thema Klimaschutz im kommenden Plenum zu thematisieren."

Kohlekommission muss sofort an die Arbeit, um Vorschläge zum Schließen der Klimaschutzlücke 2020 vorzulegen

06.06.18 | Energie
Wir sehen vor allem die Besetzung der Kommission kritisch. Sie spiegelt die Machtverhältnisse der derzeitigen Großen Koalition. Die Handlungsempfehlungen sollen jedoch nicht nur für die kommenden drei Jahre, sondern mindestens anderthalb Jahrzehnte Richtschnur sein.

Keine neuen Perspektiven für die Kohleregionen ohne verbindlichen Ausstiegsplan

10.05.18 | Energie
In der Diskussion um die Zukunft der Kohlereviere dreht sich Sachsens Ministerpräsident Kretschmer weiter im Kreis, statt sich konstruktiv zu beteiligen. In seiner Not argumentiert er plan- statt marktwirtschaftlich.

Kohleausstiegskommission − GRÜNE: Sachsens Ministerpräsident versucht über Kommission den Kohleausstieg zu behindern

30.04.18 | Energie
Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Montag, 30.4., Seite 1 und 15) versuchen die Braunkohleländer Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt die Zusammensetzung der 'Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung' zu beeinflussen.

Aktueller Redebeitrag

Gerd Lippold: In Sachen Klimaschutz und Kohleausstieg sind die Hauptgegner der CDU-Fraktion nicht die GRÜNEN oder die LINKEN hier im Landtag. Ihr Hauptgegner ist die Realität.

26.05.16 | Energie
Die Realität einer Energiewende, in der an den letzten Wochenenden rund 90 Prozent der gesamten Stromversorgung der viertgrößten Wirtschaftsnation der Welt aus Sonne, Wind, Biomasse und Wasser erfolgte.

Gerd Lippold: Das Gezerre um die Altlasten aus dem Atomgeschäft sollte Warnung genug sein, was uns bei der Kohle blühen wird

17.03.16 | Energie
Wir sind gut beraten, die Staatsregierung aufzufordern, einerseits Auskunft darüber zu geben, wie die Risikosituation der Braunkohlewirtschaft öffentliche Haushalte beeinflussen wird, und andererseits ab sofort wenigstens die Vorsorgemaßnahmen zu treffen, die ganz leicht möglich wären.

Gerd Lippold: Es braucht keine künstlich erzeugte Rechtsunsicherheit oder gar Verhinderungsplanung bezüglich der Länderöffnungsklausel

20.11.15 | Umwelt
Der AfD-Fraktion geht es mit ihrem Antrag nicht um Schallimmissionen. Sie will die Errichtung von Windkraftanlagen stoppen. Deshalb verbindet sie selektiv das eine mit dem anderen und tischt Unwahrheiten auf.

Gerd Lippold: Um beim Klimaschutz selbstbestimmt steuern zu können, braucht Sachsen jetzt ein Klimaschutzgesetz

20.11.15 | Energie
Rechtzeitiges Umsteuern schafft Wettbewerbsvorteile. Veränderungen, auf die man gut vorbereitet trifft, entwerten keine Investitionen und werfen keine Planungen über den Haufen. Nur wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Gerd Lippold: Für ernst gemeinte parlamentarische Kontrolle ist ja die Opposition da

19.11.15 | Innenpolitik
Wir haben dafür Sorge zu tragen, dass auf Sachsens Straßen ausreichend Polizei unterwegs ist, dass die Schulen den Unterricht mit genügend Lehrern sicherstellen können, dass Bürgerinnen und Bürger nicht bis zum Sankt-Nimmerleinstag auf eine Entscheidung des Gerichts warten müssen

Gerd Lippold: Bereits vor etwa 5 Jahren wurde in NRW eine außergerichtliche Anrufungsstelle Bergschäden Braunkohle eingerichtet

07.10.15 |
Die Staatsregierung muss ernsthaft nach einer raschen und pragmatischen Lösung suchen. Wer den Rahmen für diese Tagebaue liefert, der ist auch bei den Folgen - gemeinsam mit den bergbautreibenden Unternehmen - in der Pflicht.

Dr. Gerd Lippold: Dieser Antrag hilft den Landkreisen kein Stück weiter und ist untauglich für Sachsen

16.09.15 | Energie
Es GRÜNEN geht uns um das WIE des Ausbaus erneuerbarer Energien. Die AfD-Fraktion dagegen will ihn einfach verhindern, weil die damit einher gehenden rasanten Veränderungen in vielen Bereichen unserer Gesellschaft ihr statisches Weltbild sprengt.

Politikfelder