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Hochschulen sind Treibhäuser der Wissensgesellschaft

Studium und Lehre, Forschung und Entwicklung, Wissenschaft und Technologie sind entscheidenden Grundlagen für die zukunftsfähige Entwicklung Sachsens.
Deshalb setzen wir uns für die Zukunftschancen von Universitäten, Fachhochschulen und Wissenschaftseinrichtungen als Motoren der sozialen und ökonomischen Entwicklung in Sachsen ein.
Deshalb wollen wir die Hochschulen auch bei knapper werdenden öffentlichen Kassen mindestens auf dem jetzigen Niveau finanzieren und wenden uns dabei engagiert gegen Studiengebühren.
Wir fordern unabhängigere Universitäten und Fachhochschulen und wollen dabei die Mitwirkung von Wissenschaftlern und Studierenden weiterentwickeln.

Wir wollen den Anteil von Frauen, Migrantinnen und Migranten und ausländischen Studierenden und Mitarbeitenden in Lehre und Forschung stärken, die Vereinbarkeit von Kind und Karriere im Wissenschaftsbereich nach vorn bringen.
Grüne Hochschulpolitik will so Perspektiven für bessere Lehre und Forschung, kreatives Experimentieren und kritische Auseinandersetzung an sächsischen Hochschulen entwickeln.

Neugier und Verantwortung gehören zusammen

Wir fordern eine integrierte Förderung der Innovationsfähigkeit von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen und setzen dabei nicht nur einseitig auf technologische, sondern auch auf soziale Innovationen.
Chancen und Risiken wissenschaftlicher Erkenntnisse müssen nicht nur bei Tierexperimenten und Militärforschung immer wieder neu kritisch bewertet und gesellschaftlich debattiert werden.
Deshalb fordern wir den Einstieg in eine nachhaltige Energieforschung. Moderne Technologiepolitik muss ökologisch sein, denn wer Ressourcen spart, hat Vorteile im Wettbewerb.
Wir wollen den Technologiestandort Sachsen weiter stärken und die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in Produkte und Dienstleitungen fördern. So halten wir qualifizierte Arbeitskräfte in Sachsen und eröffnen jungen Leuten neue Chancen. 

 

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Aktuelle Pressemeldung

Hochschulentwicklungsplanung kann ohne die Hochschulen nicht funktionieren

16.03.16 | Hochschule und Wissenschaft
Claudia Maicher: Irrweg der staatlich verordneten Studierendenzahlreduzierung muss endlich verlassen werden

Wissenschaft/Kunst - GRÜNE: Sachsen braucht klare Richtlinien, wie mit Rückforderungen menschlicher Gebeine umgegangen werden soll

10.02.16 | Kultur & Interkultur
Staatsministerin Stange sollte sich bei der Bundesregierung für eine Ratifizierung der Konvention über die Rechte indigener Völker einsetzen.

Stillstand seit über 15 Jahren: Sachsens Landesstipendienprogramm muss grundlegend überarbeitet werden

01.02.16 | Hochschule und Wissenschaft
Promotionen und weiterführende Studien an Hochschulen für angewandte Wissenschaften werden nicht berücksichtigt.

Sicherung des Lehrkräftebedarfs − GRÜNE: Koalition verschiebt Überprüfung der Ausbildung − Gründe für hohe Zahl der Studienabbrüche bleiben so im Dunkeln

01.02.16 | Bildung
Wissenschaftsministerin Stange vergibt die Chance zur Verbesserung des Lehramtsstudiums im Freistaat.

Sachsens Hochschulen droht bis 2020 der Abbau von knapp 1.000 weiteren Beschäftigungsverhältnissen

13.01.16 | Hochschule und Wissenschaft
Statt einer soliden Grundfinanzierung und ausreichenden Personalaustattung wird sich seit Jahren von einem zeitlich befristeten 'Paket' zum nächsten gehangelt.

Gescheiterte Rektorenwahl - GRÜNE fordern Änderung des Hochschulgesetzes

10.01.16 | Hochschule und Wissenschaft
In der letzten Woche ist die Rektorenwahl an der Leipziger Universität endgültig gescheitert. Jetzt muss es Konsequenzen im Hochschulrecht geben. Der Hochschulrat sollte auf eine strategische Beratungsfunktion beschränkt werden.

Rechtfertigungsversuche der Wissenschaftsministerin zum weiteren Stellenabbau an Sachsens Hochschulen sind hilflos

05.01.16 | Finanzen
Weitere 27 Hochschulstellen sollen 2016 weggekürzt werden. Dauerstellen werden offensichtlich in befristete Stellen umgewandelt, die nach dem Ende des Hochschulpaktes 2020 verloren gehen. Ein Stellenabbaustopp wäre möglich.

Aktuelle Nachrichten

Hochschulausbildung für ErzieherInnen ist finanzierbar

13.06.06 | Bildung
Unter dem Motto "Frühe Bildung - Investition in die Zukunft?" veranstaltete die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag ein Fachgespräch zur Finanzierbarkeit einer Hochschulausbildung für ErzieherInnen.

Grüne Hochschuldebatten: Mehr Autonomie von Staat, aber ohne neuen Zentralismus

16.05.06 | Hochschule und Wissenschaft
Die GRÜNE-Fraktion lud am 15. Mai zu ihrer dritten Veranstaltung aus der Reihe GRÜNE HOCHSCHULDEBATTEN ein.

Mehr Gewicht für Frauen in der Wissenschaft!

08.03.06 | Hochschule und Wissenschaft
Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März möchte die GRÜNE Fraktion mit Aktionen in Dresden und Leipzig auf die Chancenungleichheit von Frauen und Männern an sächsischen Hochschulen aufmerksam machen.

Hochschulreform: Grüne wollen mehr Autonomie wagen

01.03.06 | Hochschule und Wissenschaft
Die GRÜNEN im sächsischen Landtag fordern eine umfassende finanzielle und personelle Autonomie der sächsischen Hochschulen.

"Quo vadis Hochschulautonomie? - Hochschulreform zwischen Gruppenhochschule und Managementuniversität"

06.02.06 | Hochschule und Wissenschaft
Am 06.02.2006 fand in Leipzig eine weitere Veranstaltung aus der Reihe GRÜNE HOCHSCHULDEBATTEN statt.

Aktueller Redebeitrag

Annekathrin Giegengack zur Debatte "Medizinstudium weiterentwickeln"

16.06.10 | Hochschule und Wissenschaft
"Grünen Antrag erst ablehnen, dann kopieren, aber die wesentlichen Punkte - Aufwuchs der Humanmedizinstudienplätze - weglassen"- Redebeitrag der Abgeordneten Annekathrin Giegengack zum Antrag der Fraktionen CDU und FDP "Medizinstudium weiterentwickeln - Vorsorge für den künftigen Bedarf von Ärzten treffen" (Drs. 5/2702)

Karl-Heinz Gerstenberg in der Debatte zur Sächsischen Hochschullandschaft

20.05.10 | Hochschule und Wissenschaft
"Ich freue mich ausdrücklich, dass nunmehr auch die Koalitionsfraktionen die Hochschulentwicklungsplanung auf die Tagesordnung gesetzt haben und dass sie endlich gemerkt haben, dass die Zeit drängt, denn in genau 225 Tagen läuft die seit 2003 geltende Hochschulvereinbarung aus."

Karl-Heinz Gerstenberg zur Debatte zum Nationalen Stipendienprogramm

19.05.10 | Hochschule und Wissenschaft
Redebeitrag des Abgeordneten Karl-Heinz Gerstenberg zum Antrag der Fraktion GRÜNEN und Linken "Auf nationales Stipendienprogramm verzichten - BAföG-Förderung für Studierende ausbauen" (Drs. 5/1948), 15. Sitzung des Sächsischen Landtages, 19. Mai, TOP 10

Karl-Heinz Gerstenberg: Die zuständigen Minister haben in den letzten Jahren das im Regen stehen gelassen, was sie hätten in trockene Tücher bringen müssen

28.04.10 | Bildung
Redebeitrag des Abgeordneten Karl-Heinz Gerstenberg zum Antrag "Lehramtsstudium sofort absichern und ausbauen – Lehrkräftemangel vermeiden" (Drs. 5/2083) in der 13. Sitzung des Sächs. Landtages am 28. April, TOP 8

Gerstenberg: Die derzeitigen Aufwendungen für die Hochschulen müssen stabilisiert und wo notwendig, die Ausgaben je Student erhöht werden

31.03.10 | Bildung
Redebeitrag des Abgeordneten Karl-Heinz Gerstenberg zur Antrag der Fraktion GRÜNE "Ausgaben für Bildung und Forschung dauerhaft steigern - Vorschläge der Staatsregierung zur Finanzierung des auf dem Bildungsgipfel vereinbarten 10-Prozent-Ziels rechtzeitig vorlegen" in der 12. Sitzung des Sächsischen Landtages am 31. März 2010, TOP 9

Gerstenberg: Herr Ministerpräsident Tillich, bekennen Sie sich zu ihrem Wahlversprechen und schließen Sie klipp und klar die Einführung von Studiengebühren aus!

11.11.09 | Hochschule und Wissenschaft
Redebeitrag des Abgeordneten Karl-Heinz Gerstenberg zum Antrag der GRÜNEN-Fraktion "Keine Studiengebühren durch die Hintertür einführen - Strafgebühr für unzureichende Studienbedingungen verhindern" (Drs. 5/294) in der 3. Sitzung des Sächsischen Landtages am 11. November 2009 zum TOP 10

Karl-Heinz Gerstenberg: Große Anfrage zeigt erhebliche Defizite in der Forschungspolitik

25.06.09 | Hochschule und Wissenschaft
(...) An der Leistungsfähigkeit der sächsischen Forscherinnen und Forscher zweifle ich nicht; doch die regierende Forschungspolitik ist weder exzellent noch Spitze (...)

Politikfelder