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Umweltpolitik - zentrales Thema für die GRÜNE-Fraktion

Für uns ist Umweltpolitik kein 'nice to have', nicht die ungeliebte Blockade wirtschaftlicher Prosperität. Wer Umwelt in Anspruch nimmt, muss dafür zahlen. Leistungen für den Umweltschutz müssen als solche anerkannt werden, und nicht als Kostgänger der Wirtschaft und damit Kostentreiber verunglimpft werden. Umwelt ist kein externer Kostenfaktor sondern sichert unser Überleben.
Dreh- und Angelpunkt grüner Politik ist daher die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen um ihrer selbst willen wie auch im Interesse der Lebenschancen kommender Generationen.
Wir wollen das Thema Umwelt und Naturschutz vom Katzentisch der Politik holen, vom Anhängsel an die Landwirtschaft in den Mittelpunkt des politischen Handelns rücken.

» Mehr zu Natur- und Baumschutz unter www.baumschutz-sachsen.de

» Mehr zu Hochwasserschutz

» Mehr zur "Klare Spree Tour 2016" von Franziska Schubert und Benjamin Raschke

Aktuelle Pressemeldung

Anhörung im Landtag zu Pestiziden – GRÜNE und LINKE: Staatsregierung muss Einsatz stärker reglementieren

22.01.16 |
Der Freistatt muss aktiv werden, um den Einsatz der Pestizide Glyphosat und Clomazone in der sächsischen Landwirtschaft deutlich zu reduzieren. Und er hat dazu genügend Möglichkeiten.

Sachsen hat mit der MIBRAG-Braunkohle ein besonders großes Quecksilberproblem

05.01.16 | Umwelt
Von der MIBRAG mit Braunkohle belieferte Kraftwerke haben besonders hohe spezifische Quecksilberemissionen. Denn die Kohle aus dem mitteldeutschen MIBRAG-Tagebau Vereinigtes Schleenhain bei Leipzig hat einen acht bis zehnfachen Gehalt an Quecksilber gegenüber der Lausitzer Kohle.

Förderung Ökolandbau/ Antrag im Plenum: GRÜNE fordern Staatsregierung auf, mit Branchenvertretern Strategie zu erarbeiten

13.12.15 | Landwirtschaft
In Sachsen kann die Nachfrage nach Bioprodukten nicht annähernd aus eigener Produktion gedeckt werden. "Zur Entwicklung des Ökolandbaus muss im Freistaat noch viel mehr getan werden. Momentan vergibt sich Sachsen sowohl positive Effekte regionaler Wertschöpfung als auch die Umweltleistungen der ökologischen Landwirtschaft."

EU-Wasserrahmenrichtlinie: 96 Prozent der Flüsse und Seen Sachsens besitzen nicht die geforderte Wasserqualität

04.11.15 | Ökologie
96 Prozent der Flüsse und Seen Sachsens werden bis zum 31. Dezember nicht den in der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) bis dahin geforderten guten ökologischen Zustand erreichen. Das ergab die Antwort von Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Wolfram Günther (GRÜNE).

Baumschutzgesetz: GRÜNE legen Gesetzentwurf zum Schutz des Baumbestandes in Sachsen vor

29.09.15 | Umwelt
Die GRÜNE-Fraktion hat den Entwurf für ein "Gesetz zum Schutz eines nachhaltigen Baumbestandes im Freistaat Sachsen" vorgelegt. Von der darin vorgesehenen Änderung des sächsischen Naturschutzgesetzes sollen vor allem die Kommunen profitieren.

GRÜNER Mitglied des Stiftungsrats der Landesstiftung Natur und Umwelt

16.09.15 | Umwelt
Der Landtagsabgeordnete Wolfram Günther (GRÜNE) ist heute im Landtag auf Vorschlag der CDU zum Stiftungsrat der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt gewählt worden.

Tempo der Flächenversiegelung verlangsamt: Dennoch kommen täglich etwa drei Hektar hinzu

09.09.15 | Umwelt
Das Tempo der Flächenversiegelung in Sachsen verlangsamt sich seit dem Jahr 2009. Dennoch werden täglich immer noch etwa drei Hektar in Anspruch genommen. Das geht aus der Antwort von Umwelt- und Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) auf eine Kleine Anfrage des GRÜNEN-Abgeordneten Wolfram Günther hervor.

Aktuelle Nachrichten

Hochwasserschutz

05.06.13 | Ökologie
Sachsen braucht ein neues Hochwasserschutzkonzept.

Hochwasser in Sachsen: Hilfe statt Schuldzuweisungen!

04.06.13 | Ökologie
Die Bedrohung durch Hochwasser führende Flüsse in Sachsen hält an. Auch derzeit geht es vor allem darum, Schäden zu minimieren.

GRÜNER Protest am "Tag gegen Lärm"

24.04.13 | Ökologie
Am Internationalen Tages gegen Lärm hat sich Gisela Kallenbach, umweltpollitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, an Aktionen von Bürgerinitiativen gegen Autolärm beteiligt

GRÜNE gehen "Brauner Spree" auf den Grund

24.03.13 | Ökologie
Durch die Verockerung und Sulfatbelastung der Spree drohen in der Lausitz Umweltschäden immensen Ausmaßes. Am Internationalen Weltwassertag machten sich deshalb GRÜNE aus Sachsen und Brandenburg vor Ort ein Bild von der Umweltzerstörung

Johannes Lichdi auf Naturschutztour

07.08.12 | Ökologie
Vom 23. - 27. Juli ging der GRÜNEN-Abgeordnete Johannes Lichdi auf Sommertour quer durch Sachsen.

NEU: Studie "Peak Oil - Herausforderung für Sachsen" erschienen

23.05.12 | Energie
Im Auftrag der GRÜNEN-Landtagsfraktion erstellte Norbert Rost vom Büro für postfossile Regionalentwicklung die Studie "Peak Oil - Herausforderung für Sachsen".

Diskussion: Industrielle Tierhaltung als Sargnagel nachhaltiger ländlicher Entwicklung?

19.01.12 | Landwirtschaft
Der agrarpolitische Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Michael Weichert, moderierte am Mittwoch, 18.1. in Zschoppach eine Informationsveranstaltung zum Thema Industrielle Tierhaltung. Besorgte Bürgerinnen und Bürger engagieren sich bereits seit längerer Zeit, gegen den Ausbau einer Stallanlage für die Masthähnchenzucht.

Aktueller Redebeitrag

Johannes Lichdi: Imagekiller Hartmut Mehdorn macht die Bahn kaputt – Verkehrsminister Jurk soll sich für Rücknahme von Bedienzuschlag und Preiserhöhungen einsetzen

12.09.08 | Naturschutz
(...) Wir haben es endgültig satt! – Der Imagekiller Mehdorn macht die Bahn kaputt. Das Geschäftsziel der Deutschen Bahn lautet offensichtlich nicht: wie mache ich den Bahnverkehr attraktiver sondern: wie vergraule ich auch noch den letzten Bahnfan. (...)

Johannes Lichdi: Umweltbericht der Staatsregierung nicht mehr als beabsichtigte Erfolgsbilanz – konkrete Maßnahmen folgen nicht

12.09.08 | Naturschutz
(...) Was ist von einem Umweltbericht zu fordern? - Dass er ein realistisches Bild der Umweltsituation in Sachsen zeichnet und dafür die richtigen Indikatoren ansetzt. (...)

Elke Herrmann: Wir plädieren für einen sozial-ökologischen Strom- und Gastarif!

09.07.08 | Soziales
(...) Seit der Jahrtausendwende hat sich der Preis für Rohöl verzehnfacht, während Strom für Privathaushalte um über 50 Prozent und Gas um circa 75 Prozent teurer wurde. (...)

Michael Weichert: Einheitliche und verbindliche Standards bei der Prüfung der Wasserqualität aller sächsischen Badegewässer

20.06.08 | Gesundheit
(...) Da das Baden in verschmutzen Gewässern nicht ungefährlich ist, überprüfen die Gesundheitsämter während der Badesaison vom 15. Mai bis 15. September regelmäßig, ob das Wasser in einem Badegewässer auch tatsächlich gesundheitlich unbedenklich ist. (...) Diese systematische und regelmäßige Überwachung der Badewasserqualität gilt in Sachsen jedoch nur für rund 30 Gewässer (...)

Antje Hermenau: Mit dem, was sie heute zum Besten gegeben haben, wird Sachsen die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht bestehen können

18.06.08 | Bildung
(...) Sie haben sich, meine Damen und Herren von der CDU, so viel Mühe gegeben, den Wechsel des Ministerpräsidenten zu inszenieren: Sie haben lange öffentlich unter dem alten gelitten. Sie haben diesen dann professionell bzw. ohne viel Federlesen ausgetauscht. Und Sie haben die SPD zu einem Neuanfang des alten Spiels überredet – Dann höre ich die Rede des Ministerpräsidenten, und denke - dafür? Das ist alles? (...)

Johannes Lichdi: Gewaltiger Verlust von Lebensräumen, Rückgang und Artensterben in der Agrarlandschaft Sachsens dürfen nicht länger hingenommen werden!

30.05.08 | Naturschutz
(...) In den Diskussionen um das Artensterben wird das Problem häufig in ferne Länder verschoben. Die Tropischen Regenwälder werden oft genannt, auch zu Recht. Wir dürfen aber nicht vergessen: Der Verlust an biologischer Vielfalt ist auch ein sehr ernstes deutsches Problem. (...)

Johannes Lichdi: ESF-Stahlwerk Riesa - Wirtschaftsaufbau durch Gesundheits- und Umweltdumping ist menschlich zynisch und ökonomisch kurzsichtig

29.05.08 | Gesundheit
(...) Was ist Anlass dieser nunmehr dritten Debatte zum Stahlwerk Feralpi in Riesa? - Das Regierungspräsidium hat die Erhöhung der Kapazitäten auf 1 Million Tonnen Stahl am 1. August 2006 genehmigt. Die Bürgerinitiative hat vor kurzem ihre Klage gegen die Änderungsgenehmigung begründet. Sie kann nach meiner Beurteilung erhebliche rechtliche Bedenken gegen die Genehmigung anführen. (...)

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