Datum: 13. Juli 2022

Elektromobilität: Nur eine flächendeckende Ladeinfrastruktur macht E-Autos alltagstauglich

Der Sächsische Landtag hat heute den Antrag „Ladeinfrastruktur und Elektrofuhrpark des Freistaates Sachsen ausbauen – Sachsen zum Land der E-Mobilität machen“ (Drs 7/10137) beschlossen. Der Antrag hat das Ziel, den Anteil der Elektromobilität im Freistaat deutlich zu steigern.

Gerhard Liebscher, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, erklärt dazu:

„Um die Klimaschutzziele im Verkehrssektor zu erreichen, braucht die Elektromobilität im Freistaat Sachsen dringend einen deutlichen Schub. Nur mit einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur in den Städten, aber auch auf dem Land wird die E-Mobilität langfristig alltagstauglich.“

Der Antrag sieht deshalb eine umfassende Bestandsaufnahme der vorhandenen und geplanten Ladeinfrastruktur im Freistaat vor. Bei Bedarf sollen über ein sächsisches Förderprogramm Ausstattungsdefizite und Förderlücken ausgeräumt und auf diese Weise ein flächendeckender Ausbau der Ladeinfrastruktur in Sachsen gewährleistet werden.

Zur Vorbildfunktion des Freistaates betont Gerhard Liebscher: „Die Landesverwaltung selbst muss künftig mit gutem Beispiel vorangehen und für ihren Fuhrpark prioritär E-Fahrzeuge beschaffen. Außerdem müssen die Stellplätze auf den Liegenschaften des Freistaates umfassend mit Ladeinfrastruktur ausgestattet werden, die sowohl durch die Bediensteten als auch alle anderen Personen nutzbar ist. Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur leistet der Freistaat neben der notwendigen Verbesserung des ÖPNV-Angebotes und der Infrastruktur für Rad- und Fußverkehr einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende.“

Weitere Informationen:

>> Redebeitrag des BÜNDNISGRÜNEN-Abgeordneten Gerhard Liebscher: „Freistaat muss als Beispiel vorangehen und Fuhrpark konsequent prioritär vollelektrisch ausstatten“

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