Datum: 01. Februar 2022

Endlich wieder Perspektiven für die Kultur – inzidenzunabhängige Öffnung im Kabinett beschlossen

Das Sächsische Kabinett hat in den Beratungen zur neuen Corona-Notfall-Verordnung, an denen auch die Fraktionsvorsitzenden der Koalition sowie die kommunalen Spitzenverbände teilnahmen, heute entschieden, dass die Kultur in Sachsen künftig unabhängig von Inzidenzzahlen grundsätzlich geöffnet bleiben kann. Wenn die sogenannte Überlastungsstufe bei den Krankenhausbetten eintritt, treten Kapazitätsbegrenzungen in Kraft. Die Hygienemaßnahmen bleiben erhalten.

Dazu erklärt Dr. Claudia Maicher, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag:

„Die heutige Entscheidung ist ein wichtiger Schritt für die Kulturschaffenden in Sachsen, um endlich wieder langfristig mit geöffneten Spielstätten planen zu können. Wir haben uns in allen Anhörungen schon seit mehreren Wochen dafür eingesetzt. Nach zwei Jahren Corona-Pandemie und dem Kultur-Lockdown zum Jahresende 2021 sind verlässliche Öffnungsszenarien und umfassende Hilfsprogramme für uns BÜNDNISGRÜNE die wesentlichen Punkte. Kulturschaffende müssen zielgerichtet unterstützt werden, um die kulturelle Vielfalt in Sachsen zu bewahren. Entsprechende Vorschläge haben wir in einem von der Fraktion beschlossenen Positionspapier festgehalten und uns in der Koalition für deren Umsetzung stark gemacht.“

„Wir BÜNDNISGRÜNE haben für eine Gleichbehandlung von Kulturangeboten mit Gastronomie und Einzelhandel argumentiert und diese eingefordert. Kultur darf nicht stillgelegt und damit einseitig als Infektionstreiber gebrandmarkt werden, während Konsum und Restaurantbesuch weiterhin möglich sind. Die Öffnung und das Offenhalten von Theatern und anderen Spielstätten ist angesichts der wirksamen Hygienekonzepte unter Auflagen gerechtfertigt.“

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