Datum: 18. Oktober 2022

„Jugend gestaltet Strukturwandel“: Nachhaltiger Strukturwandel geht nur mit jungen Menschen

Jugendliche aus den sächsischen Kohleregionen übergaben heute ein Gutachten zum Strukturwandel mit dem Titel „Jugend gestaltet Strukturwandel“ an den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und den Staatsminister für Regionalentwicklung, Thomas Schmidt. Darin plädieren sie für jugendgerechte Transformationsprozesse infolge des Kohleausstiegs sowie für einen partizipativen und transparenten Strukturwandelprozess, der auf Augenhöhe stattfindet und alle Akteurinnen und Akteure einbezieht.

Dazu erklärt Ines Kummer, Sprecherin für Regionalentwicklung der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag:

„Das Jugendgutachten adressiert die unzureichende Kinder- und Jugendbeteiligung im Strukturwandelprozess. Nachhaltiger Strukturwandel geht nur gemeinsam mit den jungen Menschen in den betroffenen Regionen. Das versprochene Bürgerbeteiligungskonzept des Staatsministeriums für Regionalentwicklung muss endlich auf den Tisch und schnellstmöglich in die Umsetzung. Wir BÜNDNISGRÜNE setzen uns für die Umsetzung des Bürgerbeteiligungskonzepts in den sächsischen Kohleregionen ein und wollen dabei eine Berücksichtigung der Interessen von Kindern und Jugendlichen.“

„Dies muss sich auch im kommenden Doppelhaushalt 2023/24 widerspiegeln. Wir BÜNDNISGRÜNE wollen, dass entsprechende Mittel für die Kinder- und Jugendbeteiligung im Strukturwandel eingestellt werden. Für eine nachhaltige Entwicklung der sächsischen Kohlereviere muss die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am Strukturwandel gewährleistet werden. Nur so können tragfähige Grundlagen in den Strukturwandelregionen geschaffen werden, damit junge Menschen in ihrer Heimat bleiben oder zumindest nach Ausbildung und Studium wieder dorthin zurückkehren können.“

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