Datum: 03. April 2023

Deutschlandticket – BÜNDNISGRÜNE schlagen sächsischen Sozialtarif für 29 Euro vor

Heute startet der Vorverkauf des neuen Deutschlandtickets für 49 Euro, das ab 1. Mai dieses Jahres gültig ist. Dazu erklärt Gerhard Liebscher, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag:

„Die Einführung des Deutschlandtickets ist ein Meilenstein für die Attraktivität des ÖPNV und ermöglicht den einfachen Umstieg in Bus und Bahn, unkompliziert und deutschlandweit. Insbesondere die vielen Pendlerinnen und Pendler werden dadurch deutlich entlastet. Dennoch wird der monatliche Abopreis von 49 Euro für Menschen mit geringeren Einkommen nur schwer erschwinglich sein. Daher plädieren wir BÜNDNISGRÜNE für einen Sozialtarif des Deutschlandtickets im Freistaat Sachsen: Für Studierende, Azubis, Schüler*innen, Bürgergeld-Empfänger*innen und Senior*innen soll das Deutschlandticket rabattiert werden und nur 29 Euro kosten, bei gleichem Angebotsumfang.“

„Mit einem Sozialtarif werden soziale Teilhabe und umweltgerechte Mobilität für wirklich alle Menschen in Sachsen ermöglicht. Natürlich hätten wir uns eine deutschlandweite Regelung für einen einheitlichen Sozialtarif des Deutschlandtickets gewünscht. Da dieser Sozialtarif aber absehbar nicht eingeführt wird, braucht es für die Menschen mit geringem Einkommen im Freistaat eine eigene Lösung.“

Abschließend erklärt Liebscher: „Damit auch die Menschen in den ländlichen Räumen noch besser vom Deutschlandticket profitieren können, braucht es zudem einen deutlichen Ausbau des ÖPNV-Angebotes in der Fläche. Mit den Plus- und Taktbusangeboten hat der Freistaat Sachsen bereits eine gute Basis geschaffen, die es unbedingt weiterzuentwickeln gilt. Denn nicht nur der Preis muss stimmen, sondern auch die Qualität des Angebotes muss zu den Mobilitätsbedürfnissen passen. Nur dann wird der Umstieg in Bus und Bahn wirklich attraktiv.“

1 Kommentar

  1. Andreas 3. April 2023 at 21:38 - Reply

    und die mit gelber Erwerbsminderungsrente und Wohngeldempfänger, fahren wieder hinten Richter in Sachsen? in Gegensatz zu anderen Bundesländern.
    nur weil man Senior ist, ist man nicht gleichzeitig bedürftig. das hat die gesamte Sachsen Politik noch immer nicht verstanden.

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