Datum: 17. Januar 2024

Freistaat bringt dauerhafte Förderung für Landesinitiative Demenz und Stärkung der Alltagsbegleitung auf den Weg

Das sächsische Kabinett hat gestern die Neufassung der Richtlinie zur Förderung der Teilhabe und Unterstützung älterer Menschen beschlossen. Dadurch sollen die älteren Bürgerinnen und Bürger noch besser unterstützt werden, beispielsweise durch die Förderung ehrenamtlicher Alltagsbegleitung.

Markus Scholz, Sprecher für Seniorinnen und Senioren sowie Gesundheitspolitik der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, erklärt dazu: „In einer zunehmend älteren Gesellschaft ist es unabdingbar, unsere Seniorinnen und Senioren in ihrem Alltag zu unterstützen und ihnen so bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Dies kann zum Beispiel eine Unterstützung im Haushalt, beim Einkaufen oder eine Begleitung zu Kulturveranstaltungen und kleinen Ausflügen durch Ehrenamtliche sein.“

Ein zentraler Aspekt der Novellierung ist die Einführung einer institutionellen Förderung für die Landesinitiative Demenz Sachsen e.V. (LID). Die LID ist im Freistaat zentraler Ansprechpartner für das Thema Demenz. Die institutionelle Förderung ermöglicht der LID, ihre Arbeit auszubauen – darunter die Beratung und Begleitung für Erkrankte und deren Angehörige, die Durchführung flächendeckender Kursangebote über Demenz und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für dieses wichtige Thema.

Dazu führt Markus Scholz aus: „Mit der Überarbeitung der Richtlinie wird die vom Landtag im Doppelhaushalt 2023/2024 beschlossene institutionelle Förderung der Landesinitiative Demenz Sachsen e.V. umgesetzt. Diese Umstellung von einer projektbasierten auf eine dauerhafte Finanzierung ist ein entscheidender Schritt, um eine kontinuierliche und langfristige Versorgung von Demenzkranken in Sachsen zu gewährleisten.“

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