Datum: 14. Februar 2014

Podiumsdiskussion „Sachsens Denkmalschutz auf der Kippe“ im Schlesischen Museum in Görlitz

Fast 50 interessierte und engagierte Fachleute, Akteure, Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Landkreis Görlitz diskutierten am 20. September bis in die Nacht hinein über die Bedeutung von Kulturdenkmalen und deren Erhalt speziell in Görlitz und der Region, über die Wirkung des derzeitigen sächsischen Denkmalschutzgesetzes, über Alltagsprobleme, tatsächlichen Novellierungsbedarf bzw. anderweitige Handlungsbedarfe.
Peter Mitsching, Leiter der UD Görlitz stellte dabei klar heraus, dass die Schwierigkeiten in Einzelfällen, die es derzeit tatsächlich gibt, mit dem bekannt gewordenen Gesetz-Entwurf nicht zu beheben sind. Vielmehr führe dieser, sollte er tatsächlich Gesetzeskraft erlangen, zu einer Zerstörung des Gesamtensembles der Stadt.
Nach seiner Einschätzung fielen in Görlitz ca. 98 Prozent der bisher geschützten Denkmäler in die so genannte Kategorie 2, die nach dem Entwurf dann nicht mehr geschützt wären. Damit würden die Leistungen der vergangenen Jahre sukzessive wieder aufgegeben. Für eine Stadt wie Görlitz gäbe man damit aber auch das Alleinstellungsmerkmal schlechthin auf: Görlitz ist das größte zusammenhängende Flächendenkmal in Deutschland – ein dreidimensionales Lehrbuch der Architekturgeschichte.

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