Datum: 23. Juni 2017

GRÜNER Umweltexperte besucht Naturschutzstation Herrenhaide bei Burgstädt und Arktisch-Alpinen Garten in Chemnitz

Wolfram Günther, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, konnte die Naturschutzstation Herrenhaide in "voller Fahrt" erleben. Auf den Wiesen der Station hatte das Umweltmobil der Landesstiftung Natur und Umwelt Halt gemacht und mehrere junge Menschen befassten sich mit der Artenvielfalt der Wiesenbiotope. Sie bestimmten Pflanzen und Tiere nach Art und Anzahl und informierten sich dazu in Büchern und im Internet.
Aus Chemnitz war eine 7. Klasse per Rad angereist und unterstützte die Station in ihrer Arbeit. Die Schülerinnen und Schüler gruben Regenabflussrinnen oder zogen das Heu der letzten Mahd zusammen. Dabei waren sie engagiert und interessiert. Es schien allen Spaß zu machen.
Im Rundgang und während der Gespräche mit den ausschließlich ehrenamtlich tätigen Aktiven der Station wurde schnell deutlich, welche hohe Motivation gefragt ist, um eine solche Station zu bewirtschaften. Pro Jahr besuchen über 1.000 Besucherinnen und Besucher die Station und das Außengelände. Vor allem Schulklassen können hier außerschulische Erfahrungen in der Natur machen.

Das Areal umfasst etwa 3,5 ha und beinhaltet Teich-, Wiesen- und Waldareale. Die Wiesen waren vielfältig mit bspw. breitblättrigem Knabenkraut, Teufelsabbiss und anderen seltenen krautigen Pflanzen bewachsen. Die eigene Imkerei bietet Honige zum Verkauf an.
Anschließend besichtigte Wolfram Günther den Arktisch-Alpinen-Garten der Walter-Meusel-Stiftung in Chemnitz und traf auf ein echtes Kleinod der Artenvielfalt. Auf den Flächen des Arktisch-Alpinen-Gartens sind die Höhenzüge der Kontinente der Welt mit den jeweils typischen Pflanzengesellschaften nachempfunden. Wolfram Günther ließ sich über die Geschichte des Gartens und über die laufenden Artenschutzprojekte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren.
So werden selten gewordene Arten, wie Serpentinstreifenfarne oder Schildfarne durch vorsorgende Pflegemaßnahmen erhalten oder deren Wiederansiedlung durchgeführt. Dafür sind Artexperten, wie die Mitarbeiter des Arktisch-Alpinen-Gartens wichtige Akteure. Die Nachzucht der seltenen Arten ist eine aufwändige Tätigkeit, wovon sich Wolfram Günther eindrücklich überzeugen konnte.

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