Datum: 14. Januar 2026

Vorschläge der „Allianz für Sachsen“ – BÜNDNISGRÜNE legen Anträge für bessere berufliche Bildung vor

In einer Pressekonferenz hat die „Allianz für Sachsen“ (bestehend aus Sächsischer Landkreistag, IHK, Sächsischer Handwerkstag, Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft, Sächsischer Städte- und Gemeindetag sowie Die Sächsischen Handwerkskammern) Vorschläge für die sächsische Wirtschaft und die Kommunen vorgestellt. Unter anderem ging es dabei um den wichtigen Punkt der Zukunft der Berufsschulen. Die BÜNDNISGRÜNE-Fraktion hat dazu diese Woche zwei Anträge in ihrer Fraktionssitzung beschlossen und wird diese nun einreichen.

Christin Melcher, Sprecherin für Schule und Bildung der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, wirbt für eine ganzheitliche Betrachtung beruflicher Bildung:

„Eine Berufsschule allein macht noch keine gute berufliche Bildung. Um jungen Menschen attraktive Bildungsangebote zu bieten, gehört zur Frage der Standorte von Berufsschulen auch immer die Betrachtung von Mobilität und sozialen Rahmenbedingungen. Die Fortschreibung der Teilschulnetzplanung braucht also einen realistischen Blick auf die Bedarfe vor Ort. Nur wer gleichzeitig Wohn- und Betreuungsangebote ausbaut und sichere Mobilitätsangebote liefert, wird auch das Interesse von mehr jungen Menschen wecken.

„Wir BÜNDNISGRÜNE haben deshalb zwei Anträge zur beruflichen Bildung beschlossen, die diese Rahmenbedingungen verbessern sollen. So gewinnen wir mehr junge Menschen für eine Ausbildung, die wir so dringend als Fachkräfte brauchen. Wir müssen als Gesellschaft die Leistung unserer Azubis endlich ausreichend anerkennen. Dazu gehört zu allererst die grundlegende Versorgung mit Infrastruktur, Lehrpersonal und Ausbildungsangeboten. Wir schlagen eine ressortübergreifende, verbindliche Landesstrategie vor. Diese soll eine enge Verzahnung von Teilschulnetzplanung, Mobilität und Azubiwohnen gewährleisten. Außerdem braucht es eine bessere sozialpädagogische Begleitung sowie neue Lösungsansätze für ausreichend Lehrkräfte für minderjährige Auszubildende.“

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