Datum: 02. Juni 2022

Gründungsförderung: Förderung für Gründerinnen ausbauen, Innovationen besser unterstützen

Der Sächsische Landtag hat heute in seiner 52. Sitzung den Antrag „Wirtschaftliche Attraktivität des Standorts Sachsen stärken – Innovation, Gründung und Transfer zukunftsfest gestalten“ (Drs 7/9874) der Koalitionsfraktionen CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD beschlossen.

Dazu erklärt Gerhard Liebscher, wirtschafts- und arbeitspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag:

„Wir BÜNDNISGRÜNE wollen innovative Gründungen im Freistaat anziehen und eine prosperierende Gründungslandschaft ins Leben rufen. Zwar bietet Sachsen schon jetzt gute Bedingungen für Forschung und Innovation. Doch Innovation und Gründung sollen sich nicht nur auf eine einzelne Branche, nicht nur auf Technologieförderung oder urbane Zentren beschränken. Auch im Bereich des Handwerks oder von Dienstleistungen und auch im ländlichen Raum brauchen wir förderliche Voraussetzungen für Existenzgründungen.“

„Dafür soll einerseits die Unternehmensgründungsstrategie umfangreich erneuert und mit einer Transferstrategie verbunden werden. Außerdem fordern wir in unserem Antrag, das Gründungsgeschehen zu analysieren und den Anschluss an Förderprogramme auf Bundesebene zu verbessern.“

Abschließend erklärt Gerhard Liebscher: „Ein Kernanliegen BÜNDNISGRÜNER Politik ist die Steigerung weiblicher Gründungen. Wenn Frauen gründen, gründen sie statistisch gesehen nachhaltiger und erfolgreicher. Wir wollen einerseits strukturell den Weg ebnen, mehr Gründungen von Frauen zu ermöglichen. Andererseits wollen wir die Förderlandschaft in Sachsen so aufstellen, dass sie die Bedarfe weiblichen Gründungsverhaltens reflektiert.“

Weitere Informationen:

>> Redebeitrag des BÜNDNISGRÜNEN-Abgeordneten Gerhard Liebscher: „Menschen mit allen sozialen Hintergründen müssen die Möglichkeit haben, ihr Unternehmen aufzubauen“

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