Datum: 05. Oktober 2026

Pläne von Katherina Reiche sind direkter Angriff auf das Rückgrat der Energiewende

Am 05.10.2026 findet im Bundestag die Sachverständigen-Anhörung zur EEG-Novelle 2027 statt. Die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) drohen den Ausbau von Wind- und Solarenergie in Sachsen auszubremsen – insbesondere bei Solaranlagen auf Dächern. Die BÜNDNISGRÜNEN im Sächsischen Landtag fordern die Staatsregierung auf, den Entwürfen im Bundesrat in dieser Form nicht zuzustimmen und gemeinsam mit anderen Ländern grundlegende Änderungen durchzusetzen.

Thomas Löser, energiepolitischer Sprecher der Fraktion, erklärt:

„Photovoltaik macht die Energiewende für die Menschen greifbar. Mehr als 200.000 Solaranlagen auf Dächern von Eigenheimen, Höfen und Firmen erzeugen in Sachsen sauberen Strom. Die Pläne von Ministerin Reiche sind ein direkter Angriff auf dieses Rückgrat der Energiewende. Wer jetzt die Planungssicherheit für Dachsolar abräumt, würgt die Energiewende von unten ab und lässt Bürgerinnen und Bürger, Landwirtschaft und Handwerk mit hohen Energiekosten allein.“

„Wir wollen, dass Sachsen Energieland bleibt. Doch das geht nur mit Wind und Sonne und nicht, indem man den Ausbau ausbremst. Der Freistaat rangiert beim Ausbau der Erneuerbaren immer noch auf den hinteren Plätzen, dabei ist unsere Wirtschaft auf günstigen Strom angewiesen. Die Staatsregierung darf bei Reiches Brems-Politik nicht weiter zuschauen: Ministerpräsident Kretschmer muss im Bundesrat Nein sagen und Mehrheiten für echte Änderungen organisieren.“

Weitere Informationen:

Die Bundesregierung plant u.a., der Solarenergie die verlässliche Einspeisevergütung zu nehmen und die Pflicht zur Direktvermarktung des Stroms einführen. Dafür existieren aktuell allerdings noch gar keine marktreifen, unbürokratischen Angebote für private Haushalte.

 

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