Mehr Umweltbildung in der Schule

Mathematik und Deutsch zählen seit jeher zu den wichtigsten Fächern des Schulunterrichts. Doch Schule stärkt auch andere entscheidende Kompetenzen für das zukünftige Leben unserer Kinder. Es gibt beispielsweise zahlreiche Anknüpfungspunkte, um auch im Schulunterricht über Umweltschutz und Ernährung, Ackerbau und Viehwirtschaft oder die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald zu sprechen. Die Palette reicht von Schulgärten und grünen Klassenzimmern über Ganztagsangebote zum Imkern bis hin zu den jährliche stattfindenden Waldjugendspielen.

Genau diese Ansätze wollen wir BÜNDNISGRÜNE gemeinsam mit unseren Koalitionspartnerinnen als festen Bestandteil des Gesamtkonzepts Bildung für nachhaltige Entwicklung festigen, ausweiten und weiterentwickeln. In unserem im Plenum beschlossenen Antrag geht es unter anderem darum, Kindern und Jugendlichen ein umfassendes Verständnis für die wirtschaftliche Nutzung natürlicher Ressourcen zu vermitteln. Ihr Bewusstsein für einen sorgsamen, nachhaltigen und respektvollen Umgang mit Natur und Umwelt soll geschärft werden. Um das zu erreichen und die Themen Land-, Forst-, Ernährungswirtschaft und Gartenbau noch stärker in der schulischen Bildung einzubinden, sind einige Herausforderungen zu meistern: Vielfach stoßen Angebote, etwa in der Waldpädagogik, an personelle Grenzen. Viele freiberuflich Tätige sind aufgrund der Corona-Pandemie in andere Berufsfelder gewechselt. Oftmals übersteigt die Nachfrage nach Veranstaltungen das Angebot. Das betrifft auch Fortbildungsangebote für Lehrkräfte. Hier wollen wir jetzt ansetzen und kontinuierlich nachbessern.

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