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Mit voller Windkraft voraus

Wir BÜNDNISGRÜNE arbeiten intensiv daran, die Bremsen für den Windkraftausbau zu lösen. Sachsen bekennt sich zum Zwei-Prozent-Flächenziel für Windkraft und setzt dieses Ziel bis 2027 um – fünf Jahre schneller als vom Bund gefordert. Um diesen Plan zu realisieren, werden zusätzliche Gelder für die Regionalplanung bereitgestellt. Unterstützt wird dieses Vorhaben zudem durch eine bei der SAENA angesiedelte Dialog- und Servicestelle, die finanziell gut ausgestattet ist, um effektive Unterstützung zu leisten. Zudem ermöglicht die Flexibilisierungsklausel für Windkraft bis 2027 ein Abweichen von der Regionalplanung und den Bau von Windkraftanlagen außerhalb von Vorrang- und Eignungsgebieten. Dieses Zielabweichungsverfahren gibt Kommunen mehr Eigenverantwortung und Flexibilität, erleichtert den Ausbau durch die Reduzierung bürokratischer Hürden und ermöglicht Abweichungen von der 1.000-Meter-Abstandsregel.

Nach strengen Kriterien wollen wir zudem Windkraft im Wald ermöglichen. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass die üblichen immissions- und naturschutzfachlichen Prüfungen weiterhin durchgeführt werden. Auch werden wir berücksichtigen, dass im Zuge der Nutzung von Waldflächen für Windenergie kein Wald verloren geht, indem Maßnahmen mit Waldumbau und Wiederaufforstung verknüpft werden.

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