Straffälligen- und Opferhilfe

Uns BÜNDNISGRÜNEN ist es wichtig, nicht nur die Resozialisierung von Straftäter*innen zu fördern, sondern auch die Opfer von Straftaten im Blick zu haben. Gemeinsam mit unseren Koalitionspartnerinnen haben wir deshalb im Doppelhaushalt 2021/22 die Beratungsstellen für Opfer von Straftaten und deren Angehörige gestärkt. Die Beratung und Unterstützung des Vereins Operhilfe Sachsen e.V. umfasst beispielsweise Online-Beratung, Zeug*innen- sowie psychosoziale Prozessbegleitung. Außerdem unterstützen wir die Arbeit von Vereinen, wie beispielsweise ISONA e.V., die Straftäter*innen nach der Haftzeit in ihrer Resozialisierung zur Seite stehen. Darüber hinaus stellen wir Mittel für die Nachsorge von suchtkranken Gefangenen nach ihrer Entlassung zur Verfügung.

Wir wollen das Thema Täter-Opfer-Ausgleich noch mehr in den Fokus zu rücken. Deshalb haben wir dem Zentrum für kriminologische Forschung in Chemnitz Mittel für die Forschung zum Täter-Opfer-Ausgleich zur Verfügung gestellt, um den aktuellen Stand und Bedarfe für die künftige Stärkung zu analysieren. Zudem ermöglichen wir durch finanzielle Unterstützung die Beauftragung ausgebildeter Konfliktschlichter*innen, wie etwa vom Verein für soziale Rechtspflege Dresden e.V. Auch das Pilotprojekt zur Konfliktschlichtung in der Vollzugs- und Eingliederungsplanung der Justizvollzugsanstalten Dresden und Zeithain erfährt unsere Unterstützung. Die Stärkung freier Träger der Straffälligenhilfe soll zudem dazu beitragen, Ersatzfreiheitsstrafen durch freie Arbeit und auch Ratenzahlungen zu vermeiden.

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