Sozialunternehmertum in Sachsen besser im Blick

Wir BÜNDNISGRÜNEN sind der Überzeugung, dass soziale Initiativen für die Bewältigung der großen Zukunftsfragen von entscheidender Bedeutung sein werden. Deshalb wollen wir Sachsen zum vitalen Standort für Sozialunternehmertum ausbauen. Gemeinsam mit unseren Koalitionspartnerinnen haben wir daher dafür gesorgt, dass die aktuelle Situation von Sozialunternehmer*innen künftig stärker in den Blick genommen und ihre Förderung forciert wird. So soll der nächste Mittelstandsbericht eine Datengrundlage liefern, wie viele Social Entrepreneurs es derzeit im Freistaat gibt, wie diese arbeiten und welchen juristischen und finanziellen Hürden sie aktuell begegnen. Denn oftmals bereiten die fehlenden steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen Social-Startups in Deutschland Probleme. Das stellt diese vor große Unsicherheiten bei der Einstiegs-Finanzierung. Anders als klassische Unternehmen erzielen sie keine messbare Profisteigerungen oder finanzieren sich wie gemeinnützige Organisationen auf Spendenbasis. 

Das Handeln von Sozialunternehmen orientiert sich an gemeinwohlförderlichen Interessen. Gesellschaftliche Probleme werden mit unternehmerischen Mitteln gelöst, wobei die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen den Maßstab für das Wirken setzen. Für uns ist es wichtig, Sozialunternehmerinnen und -unternehmer zu stärken und einen gleichberechtigten Zugang zur sächsischen Wirtschaftsförderungen zu ermöglichen. Einige Nachbarbundesländer wie Sachsen-Anhalt oder Brandenburg haben schon konkrete Unterstützungsnetzwerke und Förderangebote entwickelt, die uns als Vorbild dienen können. Wir BÜNDNISGRÜNE begrüßen den Wandel in der Wirtschaftslandschaft und wollen auf diesem Weg ein zuverlässiger Partner sein.

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