Familien stärken und die Belange der Kinder nicht aus dem Auge verlieren
Wir BÜNDNISGRÜNE wollen mehr Zeit für Familien. Männer wie Frauen sollen Auszeiten und Arbeitszeitverkürzungen in Anspruch nehmen können, ohne dadurch Nachteile zu erfahren. Der Freistaat Sachsen als Arbeitgeber sollte Vorbild für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein. Dazu gehören aus unserer Sicht Anreize für eine geschlechtergerechte, partnerschaftliche Teilung der Elternzeit, eine verstärkte Förderung von Betriebskindergärten in den Einrichtungen des Freistaates, die Möglichkeit „Home-Office“ zu nutzen oder flexible Arbeitszeiten für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, entsprechend den familiären Bedürfnissen.
Wir GRÜNEN wollen Familien in ganz verschiedenen Lebenslagen stärken, indem Beratungsstrukturen zur Verfügung stehen, die Eltern und Kinder bei Bedarf nutzen können. Dazu gehören Angebote der Schwangerschaftskonfliktberatung, Mutter-Kind-Einrichtungen, Familienhebammen, Elternschulen, Erziehungskompetenztraining, Familienbildung und -erholung bis zur Ehe-, Partnerschafts-, Familien- und Lebensberatung. Darüber hinaus müssen Familien so gestärkt werden, dass Kinderarmut verhindert wird.
Familie ist da, wo Generationen miteinander leben. Neben den traditionellen Klein- oder Großfamilien gibt es Ein-Eltern-Familien, Patchwork- und Regenbogenfamilien. Die neuen Formen des Zusammenlebens von Generationen haben mittlerweile ganz selbstverständlich ihren Platz in unserer Gesellschaft. Jedes Kind sollte unabhängig davon, ob und in welcher „Form“ seine Eltern zusammenleben, die gleiche Förderung, den gleichen Schutz und auch die gleiche materielle Absicherung vom Staat erfahren. Deshalb engagieren wir uns für eine breite Akzeptanz und rechtliche Gleichstellung von Patchwork- und Regenbogenfamilien.
Aktuelles
PM 2007-58: Milbradts Warnung vor CDU-Linksruck ist absurd
Wir bieten modernem Bürgertum gerne eine neue politische Heimat BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag halten die Warnung von Ministerpräsident Milbradt vor einem Linksruck der CDU für absurd (Berliner Zeitung, [...]
PM 2007-51: Fußballgewalt – Ursachenbekämpfung statt Law- and Order-Kosmetik
"Die von Innenminister Buttolo vorgestellten Maßnahmen sind unzureichend", kritisiert die sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion, Elke Herrmann, die weiterhin starre Haltung des Ministers im Umgang mit den Fußballkrawallen am Wochenende. "Es [...]
PM 2007-49: Fassungslosigkeit über Eskalation nach Fußballspiel in Leipzig
Politik muss Gewaltspirale langfristiges Handlungskonzept entgegen setzen Die schweren Ausschreitungen beim Spiel des 1. FC Lok Leipzig gegen die 2. Mannschaft von Erzgebirge Aue haben bei der sozialpolitischen Sprecherin der [...]
Elke Herrmann: Es macht wenig Sinn, zuerst die Mittel für die Jugendhilfe zu kürzen und dann über eine Neuausrichtung der Förderpolitik nachzudenken
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Der Antrag der Koalition zur zukünftigen Förderstrategie auf dem Gebiet der Jugendhilfe war im Juni 2006, als er eingereicht wurde, zweifellos berechtigt. Danach hatten [...]

