Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
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Am Montagnachmittag ist ein Autofahrer in die Fußgängerzone der Leipziger Innenstadt gefahren. Aktuell ist von mindestens zwei Toten und vielen Verletzten auszugehen. Franziska Schubert, Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN [...]
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Dresden. Die biologische Vielfalt auf Sachsens Feldern steckt in der Krise, doch die Staatsregierung verharrt in Verwaltungslogiken. Eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Wolfram Günther (Drs 8/6016) zur Agrarumweltmaßnahme AL [...]
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Dresden/Leipzig. 73 Prozent der Frachtflugbewegungen am Flughafen Leipzig/Halle fanden 2025 in den Nachtstunden statt. Hinzu kommen 352 Leerflüge nachts. Das geht aus der Antwort der Staatsregierung auf eine [...]
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